Monatsarchiv für Oktober, 2007

Vorschau “Mein neues Leben XXL” am 28.10.07

“Alles anders in Australien”
Australien – das Land der Koalas und Kängurus weckt von jeher die Abenteuer-Lust der Menschen. Vor rund vierhundert Jahren betrat der erste Europäer den faszinierenden Kontinent. Und noch heute ist der fünfte Kontinent ein Magnet für Auswanderer. Drei deutsche Paare wollen nun in “Down Under” ihr Glück finden.

Carola Fegebank und Björn Elter in Cairns
Auch Carola Fegebank (26) und Björn Elter (27) haben es gewagt und sind nach Australien ausgewandert. Eigentlich wollten die beiden im Herzen des 5. Kontinents – in Alice Springs – leben und arbeiten.

Doch alles kam anders …

Nach einer wahren Odyssee durch das riesige Land kommen die beiden in der Stadt Cairns an. Hier versuchen sie, endlich Fuß zu fassen.

Sie hoffen, in der tropischen Touristen-Metropole im Norden Australiens Jobs zu finden, um sich auch eine Bleibe leisten zu können. Denn momentan reicht das Geld nur für ein Zelt auf einem Camping-Platz am Rande der Stadt.

Natja und Andreas Wünsch in Mebourne
Natja Wünsch (38) und ihr Mann Andreas (36) setzen alles auf eine Karte. Von einem Leben in “Down Under” träumten die beiden schon lange, bevor sie sich kennen lernten. Nun geben beide ihre sichere Existenz in Deutschland auf, um gemeinsam mit Sohn Nick (4) in Australien ganz von vorne zu beginnen.

Einen Job haben beide noch nicht – sie wissen lediglich, dass sie in der Millionen-Metropole Melbourne ihr Glück versuchen wollen

Trotz aller Unwägbarkeiten hat die junge Familie eine Vision: irgendwann wollen die drei Auswanderer in einem eigenen Haus mit Garten leben.

Sabine Treder und Soren Koberstein in Perth
Für Sabine Treder (42) und Soren Koberstein (41) ist in Australien ihr Lebenstraum in Erfüllung gegangen. Der Koch und die Restaurantfachfrau wollten schon immer ein eigenes Lokal betreiben. In Perth, an der australischen Westküste, hat es geklappt.

George’s Bistro im Hafenviertel der Millionenstadt ist angesagt – der Laden läuft. Die Ente mit Rotkohl und Knödel ist der absolute Renner. Täglich schwingt Chef Soren selbst den Kochlöffel.

Seit einem Jahr betreibt das deutsche Auswanderer - Pärchen zudem noch einen Feinkostladen direkt neben dem Restaurant. Das selbst gebackene Schwarzbrot schmeckt mittlerweile auch den Australiern. Inzwischen haben Sabine und Soren zwanzig Angestellte, doch die beiden Betriebe halten die Auswanderer mächtig auf Trab. Freie Tage gibt es kaum. Sabine und Soren arbeiten hart für ihren Traum vom Leben in Down Under.

Quelle: kabel1.de

jetzt kommentieren? 28. Oktober 2007

Bonaire, Karibik - Byron Bay, Australien - Anahim Lake, Kanada

“Goodbye Deutschland”, Sendung vom 23.10.2007, 20:15, VOX

Familie Klug auf Bonaire in der Karibik
Als Tauchlehrer und mit einer Zimmervermietung führen sie ein Leben im vermeintlichen Paradies.

Familie Ellis in Australien
Die alleinerziehende Mutter arbeitet als Künstlerin in einer Hippie-Hochburg.

Axel Opper zog es nach Kanada
Will ein Abenteuer-Camp für Jäger und Abenteuerlustige aufbauen.

Familie Klug auf Bonaire in der Karibik

Ralf und Julia Klug zog es vom bayerischen Oberhaindlfing in die Karibik: auf die Niederländischen Antillen, nach Bonaire. Für ihr neues Leben auf der karibischen Insel gaben die Klugs ihre gut bezahlten Festanstellungen auf: Ralf war Außendienstler in einem großen Pharmaunternehmen, seine Frau Julia arbeitete als Stewardess.

Seit vier Jahren leben Ralf und Julia Klug nun zusammen mit ihren Töchtern, der 4-jährigen Jasmine und der 2-jährigen Julianna auf Bonaire. In der Hauptstadt Kralendijk haben sie sich ein traditionelles Holzhaus gebaut.

Der 36-jährige Ralf arbeitet als Tauchlehrer und muss seine Familie über Wasser halten. Keine leichte Aufgabe, denn das Leben auf Bonaire ist teuer: Allein Wasser und Strom kosten sechsmal mehr als in Deutschland. Die Klugs sparen, wo sie können. Das Abwasser von Spülmaschine und Dusche nutzen sie, um ihren Garten zu bewässern. Die 31-jährige Julia will künftig mit der Vermietung von drei Ferienwohnungen etwas für die Familie dazu verdienen.

Die Klugs legen Wert auf ihre Integration in das Leben der Bonairianer. Die Töchter Jasmine und Julianna gehen beide auf eine einheimische Schule. Dort lernen die Kinder neben Niederländisch auch die Umgangssprache Papiamento – eine Mischung aus Portugiesisch, Afrikanisch, Spanisch, Niederländisch und Englisch.

Familie Ellis in Australien

Byron Bay, die Hippie-Hochburg Australiens. Hier lebt die Hamburgerin Hele Ellis mit ihren drei Kindern Lael, Ruben und Yoshi. Als alleinerziehende Mutter kämpft sich die Deutsche seit 12 Jahren mit eisernem Überlebenswillen durch den australischen Alltag.

Die freischaffende Künstlerin kam damals mit dem jetzt 18-jährigen Ruben und dem 14-jährigen Yoshi nach Down Under – die achtjährige Lael ist hier geboren. Rubens Vater war damals der Grund, warum sie im Alter von 31 Jahren Deutschland verließ. Ihre Kinder lieben den “Australien way of life”, die 43-jährige Hele dagegen fühlt sich noch immer als Deutsche…

Axel Opper zog es nach Kanada

Ein Abenteuercamp in der Wildnis Kanadas – das ist der Traum von Axel Opper. Im März wanderte der gebürtige Wiesbadener mit Jagdhund Karl-Heinz nach Anahim Lake in Kanada aus.

Der 40-Jährige studierte IT-Fachmann war in seiner alten Heimat selbstständig, konnte gut von seinem Einkommen leben. Als er einen Investor von seinem Projekt überzeugen konnte, zögerte er nicht lange und kaufte sich mitten in den Wäldern British Columbias ein 54 Hektar großes, bewaldetes Grundstück. Hier soll in den nächsten zwei Jahren das Abenteuercamp entstehen.

Eigentlich wollte Axel schon längst die ersten Bäume auf seinem Grundstück gefällt haben, doch der Jahrhundertwinter in Kanada machte bislang jegliche Arbeiten unmöglich. Weil auch sein Haus noch nicht bewohnbar ist, lebt Axel vorübergehend in der Nähe bei einem befreundeten Schweizer Paar.

Zurzeit ist Kumpel Philip zu Besuch – der 31-Jährige opfert extra seinen Urlaub, um Axel zu helfen. Da es aber im Moment nicht viel zu helfen gibt, müssen sich die beiden im Haushalt nützlich machen und einkaufen gehen – eine tagfüllende Aufgabe, denn der nächste Supermarkt ist 300 Kilometer entfernt…

bisher 28 Kommentare 24. Oktober 2007

Alicante, Paraguay, Puerto Rico

“Mein neues Leben XXL”, Sendung vom 21.10.2007, 20:15 auf Kabel1

Familie Starks
muss nach nur 6 Monaten ihre Wohnung in Alicante, Spanien aufgeben.

Familie Bolik-Lopez
hat ein gut laufendes Restaurant in Puerto Rico und will die Geschäftsführung an Sohn Michael übergeben.


Familie Starks in Alicante, Spanien

Familie Starks muss nach nur 6 Monaten ihre Wohnung in einer englischen Siedlung aufgeben. Die Vermieterin hat sie kurzfristig darüber informiert. Zum Glück finden sie schnell ein neues Haus, ebenfalls in der englischen Enklave. Die Übergangszeit von einer Woche bis zum Auszug der Vormieter verbringen sie einem Ferienapartment welches ihnen kostenlos von ihrer neuen Vermieterin zur Verfügung gestellt wird.

Sowohl Stefanie (43) als auch Gary (44) haben mittlerweile einen Job gefunden. Gary arbeitet nund fest angestellt bei einer Baufirma, Stefanie hat eine Anstellung in einer Versicherungsfirma gefunden. Finanziell stehen sie nun sogar besser als in Deutschland da.

Aufgrund ihrer Wohnlage und den Jobs bei denen beide Englisch reden können haben Gary und Stefanie bisher kaum Kontakt zu Spaniern. Somit lassen ihre Spanischkenntnisse auch noch zu wünschen übrig.

Fazit: Ohne gute bis sehr gute Sprachkenntnisse des gewählten Landes wird es auf Dauer schwer wirklich unabhängig zu sein und einheimische Freunde zu finden.
Familie Bolik-Lopez in Puerto Rico

Martina (45) und Michael “Mike” Bolik-Lopez (48) haben seit 11 Jahren ein bayerisches Open Air Restaurant in Landesinneren von Puerto Rico. Sohn Michael (22) soll nur die Geschäftsführung des gut laufenden Restaurants übernehmen damit der Vater nach vielen Jahren harter Arbeit mehr Zeit fürs Segeln hat.

Zum Jubiläum des Restaurants wird eine Oktoberfestparty mit mehrere hundert Gästen gefeiert. Die erste Bewährungsprobe für Sohn Michael die er als gelernter Hotelmanager gut meistert.

Der Vater von Mike ist gebürtiger Puerto Ricaner und hat als US-Armist in Deutschland gelebt wo auch Mike aufgewachsen ist. Nach vielen Jahren hat sich Mike auf die Suche nach seinem Vater gemacht und ihn auch wiedergefunden.

Tocher Julia (21) studiert in der Hauptstadt und lebt aufgrund der hohen Kriminalitätsrate in einem gesichertem Hochhaus. Sie will nach dem Studium zurück nach Deutschland.

Fazit: Die Familie ist akzeptiert und beliebt in Puerto Rico. Da beide auch perfekt Spanisch sprechen und sich den Gepflogenheiten vor Ort angepasst haben sind sie zu Recht erfolgreich und glücklich in der neuen Heimat.

bisher 1 Kommentar 22. Oktober 2007

Vorschau “Mein neues Leben XXL” am 21.10.07

Daheim in der Fremde

Rund 145.000 Deutsche verlassen jedes Jahr ihr Heimatland, um ihr Glück in der Fremde zu finden. Einige von ihnen wollen jedoch nicht ganz auf ihre Heimat verzichten und suchen Anschluss zu anderen Deutschen im Ausland.

Stefanie und Gary Starks sind nach Spanien ausgewandert, das Ehepaar Thann zieht es nach Paraguay und Familie Kilian wandert nach Brasilien aus – und alle können oder wollen nicht ganz auf ihr Stück Heimat verzichten.

Familie Starks in Alicante, Spanien

Ebenfalls ein Stück Heimat in der Fremde sucht Familie Starks. Stefanie (43) und Gary (44) wollen mit Tochter Anabell (11) unter spanischer Sonne in Alicante leben und arbeiten. Vor allem den gebürtigen Briten Gary zieht es an die Costa Brava, denn hier leben bereits viele seiner Landsleute.

Der 44-Jährige will sich dort als Handwerker selbstständig machen. Stefanie kann sich mit ihrem neuen aber doch “sehr britischen” Heimatort nur schwer anfreunden. Aus Liebe zu Gary macht sie aber gute Miene zum bösen Spiel.

Nach einem knappen dreiviertel Jahr haben sich die Träume der Starks nicht ganz erfüllt. Gary hat zwar Arbeit, doch nur als vergleichsweise schlecht bezahlter Angestellter. Auch mit ihrer englischen Vermieterin haben sich die Auswanderer überworfen. Sie müssen ausziehen. Stefanie wittert ihre Chance, dem englischen “Ghetto” zu entkommen und vielleicht ins deutsche Viertel von Alicante zu ziehen.

Familie Thann in Paraguay

Das Ehepaar Gunter (48) und Elke (43) Thann wandert nach Paraguay aus - in das Dorf Bella Vista. In dem Südamerikanischen Land wollen sie mit Deutscher Kultur ihren Lebensunterhalt verdienen. Ihr mutiger Plan: Elke möchte original thüringische Holzschnitzkunst verkaufen und Gunter will sich als Einwanderungshelfer etablieren. Kein schlechter Plan, denn “Made in Germany” ist hier mitten in Südamerika nichts Ungewöhnliches. Das 6.000-Einwohner Dorf Bella Vista haben Deutsche Auswanderer gegründet, immer noch spricht man hier Deutsch.

Wenn alles noch Plan läuft, wollen die Thanns ein eigenes Gästehaus eröffnen und einen ganzen Themenpark mit deutschen Holzfiguren errichten: Die Gebrüder Grimm sollen dann auch die Paraguayanischen Kinder in ihren Bann ziehen.

Familie Bolik in Puerto Rico

Deutsche Hausmannskost ermöglicht Familie Bolik ein Leben im Paradies. Martina (45) und Michael (48) sind vor dreizehn Jahren mit ihren Kindern Miguel (22) und Julia (21) von Geroldbach bei Erlangen nach Morovis in Puerto Rico ausgewandert. Aus einem heruntergewirtschafteten Autoschrottplatz haben sie ein florierendes Open Air Restaurant gemacht.

Das “Casa Bavaria” ist berühmt bei den Einheimischen. Hier gibt es vor allem deutsche Spezialitäten - Schnitzel, Bratwurst, Sauerkraut, Kartoffelsalat und natürlich gutes Bier locken täglich rund 200 Gäste ins Restaurant.

Darunter sind ärmere Leute, die zu Pferd zum Essen kommen - aber auch die puertoricanische High Society, die mit dem Helikopter einfliegt und auf dem extra dafür gebauten Hubschrauberplatz landet.

Sohn Miguel hat sein Hotelmanagement-Studium abgeschlossen und bereitet sich nun auf die Übernahme des “Casa Bavaria” vor. Michael und Martina hoffen, sich bald aus dem Familien-Unternehmen zurückziehen zu können, um mehr Zeit für ihr Hobby zu haben. Wann immer sie Zeit haben, segeln sie mit ihrem Boot durch die malerischen Buchten von Puerto Rico …

Quelle: kabel1.de

bisher 1 Kommentar 20. Oktober 2007

Estevan, Bundesstaat Saskatchewan, Kanada

“Mein neues Leben”, Sendung vom 18.10.2007, 20:15, Kabel 1

Volker Wiedner und Severine Staubach in Kanada
Ziel für Volker Wiedner (40) und Severine Staubach (27) ist die Kleinstadt Estevan im Bundesstaat Saskatchewan, einer der Prärieprovinzen Kanadas. Der einzige Nachbar ihres 280.000 Quadratmeter großen Gründstücks lebt 7 Kilometer entfernt - ein netter alter Mann der Pferde für die Pharmaindustrie hält. Tagsüber fällt das Thermometer bis auf -35 Grad Celsius. Eine ungewohnte Kälte für die beiden.

Das neue Haus das sie ungesehen gemietet haben ist teilweise in einem erbärmlichen Zustand. Speziell das Badezimmer und der Keller sind eine Katastrophe. “Unter aller Sau” wie Severine feststellt. Der nächste Einkauf besteht somit zum größten Teil aus Putzmitteln.

Volkers neuer Arbeitgeber Dave stellt gerne deutsche Mitarbeiter ein. Er schätzt die deutsche Zuverlässigkeit und gute Ausbildung. Eine positive Erfahrung die man als Deutscher im Ausland immer wieder machen kann.

Fazit:
Severine hat bisher bei ihren Eltern und somit noch nie allein oder mit einem Partner gelebt. Das Zusammenziehen wird somit generell zu einer Herausforderung. In Verbindung mit dem Leben in einem neuen Land und einer neuen Kultur, ohne Job und ohne Freunde speziell in einer sehr einsamen Gegend kann der Start für sie schwierig werden.

Volker dagegen hat gleich eine neue Herausforderung und wird als Teamleiter in einer Baufirma arbeiten. Außerdem hat er schon einmal in Kanada gelebt und kennt die Hürden des Auswanderns. Einziges Problem könnte sein, daß er vorher selbständig war und nun wieder als Angestellter arbeiten muss.

jetzt kommentieren? 18. Oktober 2007

Norwegen, Tansania, Texas und Mallorca

“Goodbye Deutschland”, Sendung vom 16.10.2007, 20:15, VOX

Sonja Körfer und Alexander Berg in Tansania
Bereits seit langer Zeit träumen die Kölner Sonja Körfer (31) und Alexander Berg (38) von einem Leben im Ausland. Nun haben sie sich diesen Traum mit einem Sport- und Beach-Resort in Tansania erfüllt.

Sie kauften sich mit dem Teil eines 100.000 Euro Kredites ein knapp 50.000 qm großes Grundstück in Pangani am Indischen Ozean. Mit dem Verdienst durch zwischenzeitliche Jobs in Deutschland konnten sie bereits ein kleines Backpackerhotel mit Restaurant, Beachbar, Tauch- und Surfstation aufbauen welches nun ausgebaut werden soll. Ihre Gäste schlafen zurzeit für 45 Euro am Tag noch in Hauszelten, geplant sind drei Bungalows mit eigenem Bad bis Ende des Jahres fertig zu stellen.

Aktuell haben die beiden 16 Angestellte für den Sportbereich und zum Betrieb des Anwesens. Das klingt viel, ist aber bei Tageslöhnen von einem Euro in Tansania - einem der ärmsten Länder der Welt - bezahlbar. Der Strom für die Haushaltsgeräte und Beleuchtung kommt von einem Diesel-Generator der allerdings aus Kostengründen nur ein paar Stunden am Tag betrieben wird. Auf den Anschluß an das örtliche Stromnetz warten die beiden bereits seit vier Jahren!

Um die Anlage nachts zu beschützen, haben Sonja und Alexander Massai als “Nachtwächter” angestellt. Diese sollen gegen Wildschweine und Strandkrabben vorgehen damit diese den Gästen nicht zu nahe kommen.

Fazit:
Die beiden werden mit ihrer positiven Grundeinstellung und der Spaß an der Arbeit überall auf der Welt erfolgreich sein. Dazu noch eine harmonische Beziehung als Basis in schweren Zeiten - fertig sind die perfekten Auswanderer. Rückkehrwahrscheinlichkeit: 1%.

Jutta und Horst Appelius auf Mallorca

Nach bereits drei Monaten reist Horst Appelius, der vierte Eheman von Jutta Appelius, wieder zurück nach Deutschland. Damit sind die 6-jährige Ehe und der Traum vom gemeinsamen Glück auf Mallorca zu Ende. Horst (50) zieht zuerst wieder in das Haus seiner Mutter in Langwedel bei Bremen. Trotz dieses vermeintlichen Rückschlags ist er guter Dinge und freut sich auf Freunde und Familie.

Noch-Gattin Jutta (50) stürzt sich in die Arbeit als Immobilien-Maklerin und muss schließlich doch die schöne Finca mit Pool aufgeben die sie mit Horst bewohnt hatte. Die 1.600 Euro Miete im Monat waren für sie allein einfach zu viel. Sie zieht in eine neue Finca für 700 Euro im Monat, nimmt einen Herrenlosen Hund auf und schaut laut eigener Aussage positiv in die Zukunft.

Fazit:
Horst ist sicher nicht ohne Grund der bereits vierte Ehemann von Jutta und bei seiner Mutter im Keller wahrscheinlich noch besser aufgehoben. Rückkehrwahrscheinlichkeit Jutta: 40%.

Familie Reimann in Texas

Große Party am Mosslake in Texas bei Familie Reimann! Gefeiert wird der Highschoolabschluss der 19-Jährigen Janina. Nach den Sommerferien wird sie aufs College gehen. Für ihre Tochter dekoriert die stolze Mutter Manuela die Hafenkneipe und einige Freunde legen weite Strecken zurück um zu gratulieren. In Deutschland wäre das sicher ein Grund sich mal gepflegt die Kante zu geben, jedoch ist dies aufgrund der Gesetze in den USA erst ab 21 offiziell erlaubt.

Konny ist derweil in seinem Element und probiert verschiedenste Wasserski-Alternativen mit Surfbrettern und Kanus auf dem hauseigenen See aus.

Fazit:
Die Reimanns so wie wir sie kennen und lieben. Wer positiv denkt und gerne und viel arbeitet kann so sein Glück im Ausland finden. Rückkehrwahrscheinlichkeit: 0%.

Familie Anderer-Burhenne

In Tönsberg, Norwegen steht der 42-jährige Thorsten Burhenne vor einer Bewährungsprobe: sein erster Arbeitstag in der neuen Firma steht an. Hier hatte sich der Elektroinstallateur auf eigene Faust beworben und schneller als erwartet eine feste Stelle gefunden - für Thorsten Burhenne ein Glücksfall. In Deutschland war er oft genug Opfer von Sanierungsmaßnahmen und Firmenpleiten. Mit der Zusage des neuen Chefs stand deshalb für ihn fest: Seine Zukunft heißt Norwegen.

Deutsche Facharbeiter wie Thorsten Burhenne sind heiß begehrt im Land der Fjorde. Er verdient mit 22 Euro pro Stunde mehr als das Doppelte im Vergleich zu Deutschland. Da er bereits etwas Norwegisch spricht findet er schnell in den neuen Job und hat viel Spaß an der neuen Arbeit.

Damit wird sich nicht nur für ihn, sondern auch für seine Frau Anne Anderer-Burhenne das Leben entscheidend ändern: Während ihr Mann ein neues Zuhause in Norwegen sucht, heißt es für die Altenpflegerin: Ausmisten, wegwerfen, kündigen, Koffer packen, Abschied nehmen. Vor allem für ihren Sohn Marvin (14), der unter Konzentrationsproblemen leidet, wünscht sie sich ein besseres Leben. Drei Kinder aus erster Ehe und die Enkelkinder bleiben in Deutschland. In Norwegen hat Anne noch keinen Job.

Ein Problem gibt es bereits gleich zu Beginn: Miete, Kaution, Papiere und der Umzug brauchen die gesamten Ersparnisse auf.

Fazit:
Er hat einen Job mit dem er glücklich ist, sie wird zuerst einmal arbeitslos sein. Das ist schon in der Heimat schwer, im Ausland wird es umso schwieriger. Ohne Sozialkontakte die man zu Beginn fast immer über die Arbeit findet wird der Anfang für Anne sicher zur Bewährungsprobe. Rückkehrwahrscheinlichkeit: 30%.

bisher 12 Kommentare 16. Oktober 2007

Abenteuer Job in Südafrika

“Mein neues Leben XXL”, Sendung vom 14.10.2007, 20:15 auf Kabel1

Familie Schönbach
Ursula (47) und Andreas Schönbach (48) wollen es als Gästehausbetreiber schaffen. Sie haben jung geheiratet, bekamen bald darauf zwei Kinder und wollen nochmal ein Abenteuer wagen. Die beiden erwachsenen Söhne wandern nicht mit aus und bleiben in Deutschland. Bevor sie ihren Traum verwirklichen können müssen die beiden Autos und das Haus verkauft werden.

Es gibt aber noch weitere Hürden. Die Arbeits- und Aufenthaltsgenehmigungen für Südafrika liegen noch nicht vor. Für die dringend benötigten Papiere wendet sich Familie Schönbach an eine Anwaltskanzlei vor Ort. Ohne diese Bescheinigungen würde der Traum vom Glück in einem neuen Land ein schnelles Ende finden.

Das 420.000 Euro teure Gästehaus in dem 50km von Kapstadt entfernten Paarl kennen sie auch noch nicht. Darüber hinaus gibt es keine persönliche Übergabe bei der eventuelle Mängel beanstandet werden könnten. Die für die bisherige Besitzerin arbeitenden Angestellten müssen nach südafrikanischem Gesetz übernommen werden.

Neben dem Hauptgebäude gibt es noch ein kleines Haus. Hier ist noch viel Arbeit nötig. Ein Abriss und Neubau wäre billiger als die Renovierung, jedoch steht das Haus unter Denkmalschutz. Die Kosten für die Renovierung würden ca. 70.000 bis 100.000 Euro betragen.

Von der Vorbesitzerin wurde zugesichert, daß das Gästehaus sehr gut läuft und auch schon Buchungen vorliegen. Auf die vermeintlichen Gäste warten die Schönbachs jedoch vergeblich. Dennoch treffen die ersten Buchungen bald telefonisch ein. Als dann die Gäste anreisen zeigt sich gänzlich die gastronomische Unerfahrenheit der bisherigen Hausfrau und dem gelernten Versicherungskaufmann. Die Begrüßung und das Frühstück am nächsten Morgen sind hektisch und unprofessionell.

Auch beim Autokauf setzt Andreas Schönbach eher auf Vertrauen als auf Sicherheit. Er kauft einen Jahreswagen für 24.000 Euro ohne den Wagen vorher gesehen zu haben.

Fazit:
In der Gastronomie ohne Erfahrungen oder eine Ausbildung zu starten ist immer kritisch, egal ob in Deutschland oder anderswo. Zum Glück hat Familie Schönbach anscheinend genug Geld um fehlendes Know-how zu kompensieren. Dieses sollten sie auch in professionelles Personal investieren. Nur fragt man sich, wer würde in Deutschland ein Auto oder ein Haus kaufen ohne es vorher gesehen zu haben?
Rückkehrwahrscheinlichkeit: 60%.

Familie Pfeiffer, Somerset West
Olaf, Kati und Tochter Sina (6) haben ihr Bistro in Deutschland aufgegeben und eröffnen ohne Fleischereierfahrung eine Wurstfabrik, nachdem Sie für Südafrika im Urlaub Feuer gefangen haben. Sie versuchen ihre Wurst an Supermärkte zu verkaufen vor denen Sie auch ihr Glück mit einem Grillstand versuchen.

Zu Beginn reicht das Einkommen gerade einmal die Produktionskosten zu decken. Den Lebensunterhalt bezahlen die Pfeiffers erst einmal mit Erspartem. Nachdem sie mit einen neuen Geschäftspartner für den Vertrieb gefunden haben, ergibt sich die Chance für die Präsentation ihrer Waren bei dem Chefkoch eines 5-Sterne-Hotels. Auch wenn die Wurst äußerst lieblos präsentiert wird, entscheidet der Koch spontan die Fleischspezialitäten mit in sein Angebot aufzunehmen.

Aufgrund der hohen Kriminalitätsrate in Südafrika leben die Pfeiffers in einer gesicherter Wohnanlage mit Mauer und elektrischem Zaun. Darüber ist jedoch Kati Pfeiffer nicht sehr glücklich.

Fazit:
Das ganze Unterfangen sieht erst einmal sehr gewagt aus. Ohne Berufserfahrung und ohne festen Job im Ausland zu starten ist immer riskant. Aber manchmal hilft einem ja auch das Glück weiter.
Rückkehrwahrscheinlichkeit: 50%.

Familie Dohrmann, Kapstadt
Andrea und Pierre haben vor zwei Jahren ein 4-Sterne-Gästehaus in Kapstadt eröffnet und wollen nun den 5. Stern erreichen. Dafür bereiten sie alles notwendige vor um den angekündigten Hoteltester zu überzeugen. Neues Besteck und Geschirr und Walkie-Talkies für das Personal gehören zu ihren Investionen.

Leider fehlen am Ende nur wenige Punkte zum ersehnten 5. Stern den sie aber höchstwahrscheinlich im nächsten Jahr bekommen werden.

Fazit:
Hier scheinen der Spaß an der Arbeit und ein gesunder Menschenverstand nicht verloren gegangen zu sein. Mit Sicherheit wird es Familie Dohrmann noch eine Weile in Südafrika aushalten, vielleicht sogar für immer.
Rückkehrwahrscheinlichkeit: 1%.

bisher 2 Kommentare 14. Oktober 2007

Vorschau “Mein neues Leben XXL” am 14.10.07

Abenteuer Job in Südafrika
Sonntag, 14. Oktober 2007, 20.15 Uhr bei kabel eins

Südafrika - das Land am Kap der guten Hoffnung. Rund 170.000 Deutsche leben und arbeiten bereits hier unter afrikanischer Sonne. Das Land lockt mit atemberaubender Natur, Wildnis und - wenn man weiß, was man will - auch mit guten Jobs.

Viele Deutsche träumen nach wie vor davon, im reichsten Land des schwarzen Kontinents für immer zu leben. Drei Deutsche Paare haben das Abenteuer Auswandern nach Süd-Afrika gewagt.

Alte Bekannte
Thüringer Bratwürste in Südafrika - seit 8 Monaten gibt es sie dort. Kati (37), Olaf (40) und Sina (6) Pfeifer, haben vor knapp einem Jahr ihrer Heimat Bad Berka in Thüringen “adé” gesagt, um im 10.000 Kilometer entfernten Somerset West ihren Auswanderertraum zu verwirklichen.

Mittlerweile sind die Südafrikaner auf den Geschmack gekommen – die Pfeifers produzieren Würste im Akkord und immer mehr Bestellungen flattern den Thüringern auf den Tisch.

Jetzt hat sogar ein 5-Sterne-Hotel angefragt. Wenn Kati und Olaf es schaffen, mit ihren Produkten zu überzeugen, ist ihre finanzielle Existenz auf lange Zeit gesichert.

Neue Bekannte
Auch Familie Schönbach träumt davon, in Südafrika zu leben. Mit Sack und Pack machen sich die Schwaben Ursula (47) und Andreas (48) auf, um am Südzipfel Afrikas ein Gästehaus zu eröffnen.

Die Schönbachs lassen viel in Deutschland zurück. Das Eigenheim, die Freunde und vor allem ihre beiden Söhne, die jetzt auf sich alleine gestellt sind. Doch das ist den Auswanderern ihr Traum vom Leben in Südafrika wert: In ihrer neuen Heimat haben sie sich ein Gästehaus mit 520 Quadratmeter gekauft.

Zwei Wochen nach ihrer Einreise sollen auch schon die ersten Gäste kommen. Bis dahin müssen die Schwaben aber noch einiges organisieren.

Alte Hasen
Abenteuer Job - Südafrika. Andrea (29) und Pierre, Dohrhmann (54) sind schon mittendrin. Die beiden Berliner Originale leben und Arbeiten bereits seit einem Jahr in Hout-Bay, in der Nähe der Metropole Kapstadt.

Dort haben sie mit harter Arbeit, deutschem Fleiß und einer ordentlichen Portion Sturheit ein Vier-Sterne Gästehaus aufgebaut. Die Berliner setzen dabei voll auf Luxus - der Erfolg gibt ihnen Recht. Ein eigener, kleiner Golfplatz und ein Swimmingpool gehören zum Anwesen, die Zimmer sind mit allem Komfort ausgestattet. Dohrmanns Luxus-Gäste bezahlen viel Geld und verlangen dafür Betreuung rund um die Uhr - für die Gastgeber bedeutet das oft Stress pur.

Quelle: kabel1.de

bisher 1 Kommentar 09. Oktober 2007

Vorschau “Mein neues Leben” am 11.10.07

Wir werden Kiwis – Mit Kind und Kegel nach Neuseeland
Donnerstag, 11. Oktober 2007, 20.15 Uhr bei kabel eins

Der gelernte Maurer- und Betonbaumeister Stephan Delarue (40) hat für sich und seine Familie in Deutschland keine Chance mehr gesehen. Trotz eigener Firma wurden die Schulden nicht weniger.

Deswegen hat die Familie die Firma und ihr Wohnhaus in Linsengericht verkauft und in der Hoffnung auf eine bessere Zukunft die Koffer gepackt. Für Stephan, seine Frau Margit (38) und die Töchter Sarah (11) und Julia (9) geht es, gemeinsam mit Hund Percy, nach Christchurch in Neuseeland.

Dort angekommen gibt es keine Verschnaufpause für die Auswanderer: Der begeisterte Handwerker muss sich gleich auf Jobsuche begeben - wegen seinen Qualifikationen ist er zuversichtlich, bald etwas zu finden. Außerdem muss ein Auto gekauft werden. Sobald der Arbeitsplatz feststeht, begibt sich die Familie auf die Suche nach einem Zuhause.

Quelle: kabel1.de

jetzt kommentieren? 09. Oktober 2007

Vorschau “Goodbye Deutschland!” am 09.10.07

Goodbye Deutschland - Die Auswanderer. Folge 38/II.
Donnerstag, 11. Oktober 2007, 20.15 Uhr auf VOX

Seit sechs Jahren lebt die Berliner Familie Jacobi in der Hartz IV-Falle. Fast 1.000 Bewerbungen hat Vater Thomas ins In- und Ausland verschickt. Nachdem die Familie vor einem halben Jahr auch noch Zuwachs bekommen hat, reicht das Geld für die mittlerweile fünfköpfige Familie kaum noch zum Leben. Umso mehr freut sich auch seine Frau Sabrina, als eine Schweizer Umzugsfirma ihrem Mann ein Jobangebot machte. Nach einigen Tagen Probe arbeiten war klar, dass die Jacobis diese Chance wahrnehmen werden.

Mit Hab und Gut geht es mit dem Auto in die Nähe von Zürich.
Im kleinen Örtchen Turbenthal will sich die Familie niederlassen. Für Tochter Charlene ist es noch unvorstellbar, alle ihre Freunde zurück zu lassen. Auch Mutter Sabrina hat keine Ahnung, was sie erwartet. Die Schweiz kennt sie bisher nur von Bildern. Im strömenden Regen erreicht Familie Jacobi ihre neue Heimat, doch die Drogerie, in der sie den Schlüssel ihrer Wohnung abholen sollen, ist bereits geschlossen…

Endlich wieder bei “Goodbye Deutschland!”: Familie Reimann.
Seit mehr als drei Jahren ein echter Texaner, ist der Hamburger Konny Reimann durchs Fernsehen so bekannt geworden, dass er sein Grundstück gegen unerwünschten Besuch abriegelt. Ehefrau Manuela und Tochter Janina bereiten sich mit Feuereifer auf den amerikanischen High-School-Traum vor: die Graduation - und haben dafür die Reimannsche Haushaltskasse geplündert…

Angst vor Jobverlust
Da Thorsten fürchtete, in Deutschland bald arbeitslos zu werden, hat er sich in seinem Lieblingsland Norwegen auf Jobsuche gemacht. Bereits nach wenigen Wochen war er erfolgreich und wird nun in den nächsten Tagen als Elektroinstallateur beginnen. Doch der 42-Jährige muss sein Leben in Tönsberg erst einmal alleine meistern. Seine Frau Anne und deren 14-jähriger Sohn Marvin bereiten in der alten Heimat Klein-Offenseth-Sparrieshoop den großen Umzug vor. Für die gelernte Altenpflegerin ist es nicht leicht, Deutschland zu verlassen, denn sie lässt hier drei Kinder aus erster Ehe zurück. Nur ihr jüngster Sohn Marvin wird sie nach Norwegen begleiten. Doch bis es soweit ist, fliegt sie für ein Wochenende zu ihrem Mann Thorsten nach Tönsberg, um gemeinsam mit ihm nach einem Haus zu suchen. Denn bis zum eigentlichen Umzug soll alles vorbereitet sein.

Kindheitstraum erfüllt
Die 31-jährige Sonja Körfer und der 38-jährige Alexander Berg aus Köln erfüllen sich ihren Kindheitstraum. Sie eröffnen in Tansania ein Sport- und Beach-Ressort. Sonja wollte schon immer im Ausland leben und ihr eigenes Hotel leiten. Alexander wünschte sich schon früh, mit Sport seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Bereits 2003 kauften die Reisekauffrau und der Diplomsportler ein knapp 50.000 Quadratmeter großes Grundstück in Pangani am Indischen Ozean. Mit dem Verdienst durch Promotionjobs, für die Sonja und Alexander jeweils die Hälfte des Jahres in Deutschland verbrachten, konnten sie bereits ein kleines Backpacker-Hotel mit Restaurant, Beachbar, Tauch- und Surfstation aufbauen. Dieses soll nun ausgebaut werden. Ihre Gäste schlafen zurzeit noch in Hauszelten. Geplant sind, drei Bungalows mit eigenem Bad bis Ende des Jahres fertig zu stellen. Das für den Ausbau benötigte Geld verdient Alexander seit diesem Jahr durch die Arbeit als Reiseleiter in Tansania. Grund genug für beide, den endgültigen Schritt zu wagen und Deutschland den Rücken zu kehren. Dann wird sich zeigen, ob sie allein durch den Gästebetrieb ihren Lebensunterhalt bestreiten können.

Quelle: vox.de

bisher 3 Kommentare 09. Oktober 2007



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