Monatsarchiv für Dezember, 2007

Familie Steeg wandert nach Edmonton aus

Donnerstag, 27. Dezember 2007, 20.15 Uhr bei Kabel 1

Wolfgang (44) und Dagmar (41) Steeg aus Königswinter spielen schon länger mit dem Gedanken auszuwandern. Mit ihren Söhnen Marco-Cedric (16) und Christopher Benjamin (12) brechen sie auf nach Edmonton in Kanada.


Wolfgang hat bereits einen Arbeitsvertrag als Maurer in der Tasche. Dennoch wird der Neuanfang für die Auswanderer sicherlich eine große Herausforderung, denn die Familie hat ihr neues Zuhause noch nie gesehen. Zusätzlich müssen Sie trotz des knappen Budgets drei Monatsmieten im Voraus zahlen. Eine übliche Praxis in Kanada und den USA.

Bevor die Familie die wirklich wichtigen Dinge anschafft, werden erst einmal vier Handys und ein Computer für 800 Dollar gekauft! Kaum zu glauben, aber wahr. Noch haben sie kein Auto, und Wolfgang muss noch Werkzeug für seinen neuen Job kaufen. Prompt bekommen sie auch kein Auto in ihrer Preisklasse von nur 3000 Dollar. Auch die Lebenshaltungskosten hat Familie Steeg unterschätzt.

Die Kinder haben es in den ersten Tagen sehr schwer. Dies ist nicht weiter überraschend, da sich alles nur um langweilige organisatorische Dinge dreht und die Eltern sich nicht angemessen um die Beiden kümmern können. Doch die neue Highschool von Marco mit Fitnessraum und Schwimmbad gefällt ihm sehr gut.

Dagmar bewirbt sich um einen Job in einem Supermarkt der deutsche Produkte anbietet. Dort könnte Sie auch anfangen, jedoch überlegt sie es sich doch wieder anders. Sie möchte sich mehr um den Haushalt und die Kinder kümmern. Somit ist die gesamte Familie weiterhin auf Wolfgangs Einkommen angewiesen.

Fazit

Familiärer Stress bereits in der ersten Woche, da die viel zu geringen Ersparnisse fast aufgebraucht sind. Sollte es zu einem Zahlungsverzug des Arbeitgebers kommen oder Wolfgang seinen Job verliert, wird es eng für die Vier.

Familie Steeg unterschätzt die Gesamtsituation und ist laut eigener Aussage bereits “in Kanada angekommen”. Doch die harte Zeit wird noch kommen! Sobald die ersten aufregenden Tage vorbei sind und sich der Alltag einstellt werden die Gedanken an die Heimat Deutschland und die zurückgebliebenen Freunde und Familie aufkommen. Und erst dann entscheidet sich, ob man längere Zeit im Ausland bleibt oder wieder zurück nach Deutschland will.

bisher 7 Kommentare 27. Dezember 2007

Startkapital beim Auswandern

Viele Auswanderer machen den Fehler mit zu wenig Budget ihr neues Leben zu beginnen. Grundsätzlich sollte man sich vor dem Auswandern über die Lebenshaltungskosten des Ziellandes informieren.

Dazu gehören neben den Kosten für Verpflegung auch die durchschnittlichen Mietkosten. Berücksichtigen Sie jedoch, daß es ja nach Größe der Stadt sehr unterschiedliche Mietpreise in verschiedenen Bezirken geben kann. Eine gute Hilfe hierbei ist die Website www.craigslist.org bei der Sie sich für eine Vielzahl von Städten weltweit über Wohnungspreise informieren können.

Nachdem Sie ungefähr wissen, wie hoch die Mietpreise sein können, versuchen Sie herauszubekommen, ob bei diesen Kosten auch Gas, Strom etc. mit dabei sind, oder ob diese extra berechnet werden. Zu den geschätzten Mietkosten rechnen Sie nun Kosten für Lebensmittel, Kleidung, Behördengänge, Autokauf etc. hinzu.

Um ein gutes Polster zu haben, sollten Sie zumindest 3-6 Monate auch ohne Job überleben können. Dies gilt auch, sofern Sie bereits einen Job vor Ort zugesagt bekommen haben! Man weiß nie, was nicht noch alles dazwischen kommen kann. Häufig fehlt nur ein simples Stück Papier von einer Behörde, das dem reibungslosen Start im Wege steht.

Diese Kalkulation sollte man für jede Person einzeln vornehmen, auch wenn Sie sich z.B. ein Apartement oder ein Haus teilen. Somit ist man unabhängig vom Einkommen eines Einzelnen.

jetzt kommentieren? 26. Dezember 2007

Fröhliche Weihnachten!

Wir wünschen Ihnen ein besinnliches Weihnachtsfest und schöne Feiertage!

jetzt kommentieren? 23. Dezember 2007

Familie Görgners in Calgary, Kanada

“Mein neues Leben”, Sendung vom 18.12.2007, 20:15 - Kabel 1

Wolfgang Görgner (46) ist selbständiger Elektriker und wie alle Selbständigen denkt er in schlechten Zeiten wieder über eine Festanstellung nach.

In Deutschland sieht er dafür keine Möglichkeit, daher wollen er und seine Frau Gaby (41) im Ausland eine Anstellung zu finden. Ziel ist Calgary, die viergrößte und am schnellsten wachsende Stadt Kanadas.

Über das Arbeitsamt Bonn eröffnet sich eine sehr gute Perspektive für Wolfgang: Er hat ein hervorragendes Jobangebot als Elektriker in Calgary erhalten. Die Görgners haben den 18-jährigen Sohn Alexander, welcher zunächst nicht mit nach Kanada kommt. Er wird zunächst in Deutschland sein Abitur machen und alleine im Elternhaus wohnen bleiben.

In der neuen Heimat haben die Auswanderer volles Programm: eine Wohnung und ein Auto muss gefunden werden. Gaby braucht außerdem einen Job, “und wenn es für den Anfang bei MC Donalds ist”. Sie wird in Kanada zügig eine Arbeit finden müssen, da die Lebenshaltungskosten in Calgary vergleichsweise hoch sind.

Die Görgners sind aber zuversichtlich, alles schnell geregelt zu bekommen – auch wenn sie sicherlich mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen haben . Ihr Motto lautet: “Mit viel Kontakt zu den Einheimischen, wird das Eingliedern auch einfacher.”

bisher 3 Kommentare 20. Dezember 2007

Alaska, Gran Canaria, Kanada

“Goodbye Deutschland”, Sendung vom 18.12.2007, 20:15 - VOX

Fabio und Jörg Klein auf Gran Canaria
Das Schwulenpärchen will einen Friörsalon auf der Insel eröffnen. Werden die Beiden bald ihre ersten goldenen Momente erleben?

Axel Opper in Kanada
Der Aufbau der Ferienanlage geht nur schleppend voran. Der sympathische Axel lässt sich dadurch nicht die Laune verderben.

Familie Hornfischer will nach Alaska
Von Freunden aus Deutschland finanziert beginnen die Hardcore-Christen ein Praktikum in einer Gemeinde im “bible belt”.


Fabio und Jörg Klein auf Gran Canaria
Das Ehepaar Klein wanderte nach Gran Canaria aus. Der 33-jährige Fabio, gelernter Hotelfachmann und Nageldesigner und der 37-jährige Frisörmeister Jörg betrieben im 9.000-Seelen-Örtchen Wissen, im Landkreis Altenkirchen in der Rheinland-Pfalz gemeinsam einen Frisörsalon mit integriertem Nagelstudio. Sie hatten die Engstirnigkeit des konservativen Dörfchens endgültig satt und erhoffen sich neben einem Aufschwung für ihr Geschäft vor allem ein freies Leben in einer toleranten Umgebung - in der spanischen Touristenhochburg Playa del Ingles.

Zwei Monate leben sie jetzt schon auf Gran Canaria - und Deutschland ist ziemlich weit weg. Der Strand hat die beiden selten gesehen, denn “das Geschäft” stand und steht für Jörg und Fabio immer an allererster Stelle. Sie haben nervenaufreibende Zeiten erlebt: Der Container kam Wochen zu spät, in ihrem Salon “Golden Moments” stockte zeitweise die Arbeit und dann mussten sie um das zittern, was für auch einen Friseurladen nun mal unabdingbar ist: Wasser!

Schon jetzt ist klar: Kleins müssen länger und härter arbeiten für das Leben, das sie sie sich auf Gran Canaria erhoffen. Dann endlich mit drei Wochen Verspätung - die glanzvolle Eröffnung des “Golden Moments”! Nicht nur die schwule Gemeinde Gran Canarias wartet gespannt auf das Ereignis der Saison. Nur: Noch immer fließt kein Wasser! Jörg und Fabio Klein sind verzweifelt.

Axel Opper in Kanada
Mit großen Plänen war der 40-jährige Axel Opper nach Kanada ausgewandert, um dort ein Abenteuer-Camp für deutsche Touristen aufzubauen. Doch auf den ersten Blick ist seitdem auf der Baustelle am Dean River im Bundesstaat British Columbia nicht viel passiert.

Hat der Deutsche den Aufwand einfach unterschätzt? Die Fundamente der 12 Gästehäuser sollten längst stehen. Doch stattdessen mauert Axel Opper immer noch mit einem Freund die Mauer für eine Lagerhalle - und in wenigen Tagen bricht der Winter ein.

Ob sich der Investor des Projektes, der immerhin rund 300.000,- EUR in das Abendteuercamp gesteckt hat, Axels Trödelei noch lange anschauen wird?

Familie Hornfischer will nach Alaska
Ausgerechnet Alaska! Schon als Kind träumte Silke Hornfischer von einem Leben in den USA. Mit ihrem Mann Martin arbeitet Silke als Gemeindepädagogin bei einem christlichen Verein in dem kleinen Ort Seelow in Ostdeutschland. Die kirchliche Arbeit steht für die Hornfischers, die mit ihrem zweijährigen Sohn Finn auswandern wollen, im Vordergrund. Sowohl für Silke als auch für Martin steht fest, dass Gott ihnen die Tür in die USA geöffnet hat.

Der Weg nach Alaska führt allerdings über Virginia - dort werden Silke und Martin ein einjähriges, unentgeltliches Praktikum bei einer Kirchengemeinde absolvieren. Für die junge Familie soll dies der Prüfstein sein.

Das Jahr in Virginia kann die Familie nur mit der Unterstützung aus Deutschland überstehen. Freunde und Verwandte spenden jeden Monat Geld, damit sie ihren Traum auch leben können. Doch bereits vor der Abreise zeichnet sich ab, dass das Geld vermutlich nicht reichen wird.

bisher 6 Kommentare 19. Dezember 2007

Auswandern nach USA und Kanada

“Mein neues Leben XXL”, Sendung vom 16.12.2007, 20:15, Kabel1

Familie Pytliks in Edmonton
Als Einwanderungshelferin und als Dachdecker etablieren sich beide Stück für Stück in der neuen Heimat.

Familie Collins in Manitoba, Kanada
Die Haussuche stellt sich ohne nennenswertes Kapital als schwierig heraus.

Famillie Schmitz in Sparta, New Jersey, USA
Von seinem Arbeitgeber, einem großen deutschen Chemiekonzern, hat er damals das Angebot bekommen, von Leverkusen nach Sparta in New Jersey zu wechseln.

Familie Pytliks in Edmonton
Wiedersehen mit den Pytliks: Die Familie ist hochzufrieden mit ihrem neuen Leben in Kanada. Elvira (41) arbeitet inzwischen sogar in einem Immigrationsbüro in Edmonton und hilft Einwanderern dabei, Wohnungen zu finden oder den Führerschein zu machen.

Gerrit (36) hat in seinem Job als Dachdecker viel dazugelernt und ist die Karriereleiter ein Stückchen nach oben geklettert. Tochter Chantal (17) jobbt als Kellnerin im renommierten Restaurant “Barb&Ernie”.

Auch in der Schule läuft es super. Chantal möchte nächstes Jahr ihr Abitur machen und im Anschluss Jura studieren – und dann gibt es da neuerdings noch Ryan, einen gut aussehenden Kanadier. Mama Pytlik erzählt stolz: “Ein ganz ein hübscher Kerl und er fährt sogar einen Cadillac!”

Familie Collins in Manitoba, Kanada
Auf nach Kanada: Kenneth (37) und Karmen Collins (35) wandern mit ihrem siebenjährigen Sohn Niels von Lauenau bei Hannover in die Provinz Manitoba aus.

16 Jahre hat der gebürtige Schotte in Deutschland gelebt. Jetzt will der Lkw-Fahrer in Winnipeg bei einem Betonunternehmen anfangen. Nicht nur die besseren Jobchancen locken Kenneth nach Nordamerika, er hofft, dort auch mehr Zeit für die Familie zu haben.

Der Plan könnte aufgehen, wenn nicht sein Arbeitsplatz 300 Kilometer vom neuen Zuhause in Killarny entfernt wäre.

Famillie Schmitz in Sparta, New Jersey, USA
Schon fast echte Amerikaner: Seit drei Jahren leben Elke (41), Guido (41) und Sarah (15) Schmitz in Sparta / New Jersey. Guido Schmitz ist gelernter Betriebsschlosser und Ingenieur.

Von seinem Arbeitgeber, einem großen deutschen Chemiekonzern, hat er damals das Angebot bekommen, von Leverkusen nach Sparta in New Jersey zu wechseln.

Mit ihm gingen noch drei weitere Kollegen samt Familien über den großen Teich. Die vier deutschen Auswanderer-Familien sind mittlerweile eng befreundet und feiern gemeinsame Grillfeste und Poolpartys.

Außerdem trainiert Guido die Mädchenfußballmannschaft der örtlichen Highschool, in der auch seine Tochter Sarah mitspielt. Schließlich kommt er aus einer Fußballhochburg.

bisher 1 Kommentar 16. Dezember 2007

Familie Nagel wandert nach Norwegen aus

“Mein neues Leben”, Sendung vom 13.12.2007, 20:15 - Kabel 1

Der arbeitslose Rüdiger Nagel (45) will weg aus dem kleinen Ort Gschwend. Sein Traum ist es, in Norwegen nochmal ganz von vorne zu beginnen.

Seine Familie steht ihm bei diesem Traum zur Seite. Ehefrau Jutta (46), die zwei Töchter, Stefanie (26) und Jennifer (21), sowie deren Freunde, Roman (29) und Daniel (21), wollen mit ihm gehen. Im November bricht die sechsköpfige Familie gemeinsam nach Norwegen auf.

Dort gewesen ist bisher noch keiner von ihnen.

Sie kennen weder das Land, noch können sie die Sprache - allerdings versuchen sie sich über ein Computerprogramm der skandinavischen Sprache anzunähern.

Erste Erfolge hat die Familie für ihr neues Leben dennoch schon zu verzeichnen: Sie haben sich bereits mit einem Arbeitsvermittler getroffen, der für die Familie nach passenden Jobs und einer Wohnung sucht. Alle Sechs wollen wieder, wie in Deutschland, unter einem Dach wohnen. Es wird für die Großfamilie und ihren kleinen Zoo, mit drei Hunden und drei Katzen sicherlich ein aufregender Neuanfang.

bisher 3 Kommentare 13. Dezember 2007

Gran Canaria, USA, Toskana

“Goodbye Deutschland”, Sendung vom 11.12.2007, 20:15 - VOX

Fabio und Jörg Klein leben auf Gran Canaria
Werden Sie den Neustart in der Fremde mit dem Frisörsalon auf Dauer schaffen?

Familie Schütz zieht es in die USA
Ohne Sprachkenntnisse und Arbeitserlaubnis wagt der 30-jährige Michael ein neues Leben als Tennistrainer.

Gabriele Altenbrand und Jörg Rothweiler in der Toskana
Als Betreuer eines Seminarhauses haben bei viel Zeit für die geliebten Pferde. Wird das Glück von Dauer sein?

Fabio und Jörg Klein auf Gran Canaria
Das Ehepaar Klein wanderte nach Gran Canaria aus. Der 33-jährige Fabio, gelernter Hotelfachmann und Nageldesigner und der 37-jährige Frisörmeister Jörg betrieben im 9.000-Seelen-Örtchen Wissen, im Landkreis Altenkirchen in der Rheinland-Pfalz gemeinsam einen Frisörsalon mit integriertem Nagelstudio. Sie hatten die Engstirnigkeit des konservativen Dörfchens endgültig satt und erhoffen sich neben einem Aufschwung für ihr Geschäft vor allem ein freies Leben in einer toleranten Umgebung - in der spanischen Touristenhochburg Playa del Ingles.

Zwei Monate leben sie jetzt schon auf Gran Canaria - und Deutschland ist ziemlich weit weg. Der Strand hat die beiden selten gesehen, denn “das Geschäft” stand und steht für Jörg und Fabio immer an allererster Stelle.

Sie haben nervenaufreibende Zeiten erlebt: Der Container kam Wochen zu spät, in ihrem Salon “Golden Moments” stockte zeitweise die Arbeit und dann mussten sie um das zittern, was auch für einen Friseurladen nun mal unabdingbar ist: Wasser!

Schon jetzt ist klar: Kleins müssen länger und härter arbeiten für das Leben, das sie sie sich auf Gran Canaria erhoffen.

Familie Schütz zieht es in die USA
Seit der 30-jährige Michael ein Austauschjahr in Amerika verbracht hat, hält ihn nichts mehr in Deutschland. Seine Frau Winnie, die in Deutschland als Tennistrainerin arbeitet, möchte ihn ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten begleiten. Geheiratet haben beide, ganz und gar amerikanisch, in der Spielerstadt Las Vegas. Michael ist Abteilungsleiter im Bereich Technical Service in einem großen Unternehmen…und hat Glück: Seine Firma versetzt ihn in die USA!

Ganze drei Wochen haben die beiden nun Zeit, ihr altes Leben in Deutschland aufzugeben und sich auf das neue vorzubereiten. Nur 20 Kartons mit dem Nötigsten nehmen die Schütz mit, der Rest inklusive Meerschweinchen muss zurückbleiben. Die Möbel wollen sie verkaufen, doch niemand zeigt Interesse.

Ein viel größeres Problem ist jedoch: Winnie hat keine Arbeitserlaubnis und außerdem werden Tennislehrer in den USA nicht wirklich gesucht. Vor allem nicht solche, die kaum Englisch sprechen.

Gabriele Altenbrand und Jörg Rothweiler in der Toskana
Gabriele Altenbrand (42) und Jörg Rothweiler (35) aus Weingarten bei Karlsruhe lieben ihre beiden Pferde über alles. Schon lange war es ihr sehnlichster Wunsch, ganz nah bei ihnen leben zu können. Diesen Traum verwirklicht sich das Pärchen jetzt in der Toskana, im idyllischen Castelnuovo, 50 km südlich von Pisa.

Um mit ihren Pferden leben zu können, tauschten sie ihre Jobs als Angestellter eines Finanzdienstleiters und als Seminarorganisatorin ein gegen die Verwaltung eines Seminarhauses. Beide verdienten gut und wohnten in einer über 100 m² großen Wohnung. Ihr neues Zuhause misst gerade mal 16 m². Es ist das Nebengebäude des eigentlichen Seminarhauses, der “Villa Campo al Sole”. Das Haus ist ein altes typisch toskanisches Anwesen, das von seiner Besitzerin, der deutschen Sigrid Stübel vor 20 Jahren zu einem Seminarhaus umgebaut wurde. Es liegt auf einem sieben Hektar großen Gelände voller Pinien- und Olivenbäume - ein Paradies für die beiden Pferde von Gaby und Jörg.

Die beiden dagegen werden sich in Zukunft etwas einschränken müssen. Denn sie verschlechtern sich nicht nur finanziell erheblich, sondern auch räumlich. Knapp 20 m² groß ist ihr privater Bereich, ein Zimmer mit Bad, aber ohne Heizung.

Jetzt haben Gabriele und Jörg die erste Saison in Italien hinter sich, aber es ist nicht alles so gelaufen, wie geplant. Noch immer gibt es Sprachprobleme, obwohl ein italienischer Freund ihnen regelmäßig Nachhilfestunden gibt. Auch ihr Traumhaus haben sie noch nicht gefunden. Die beiden haben die Immobilienpreise in der Toskana unterschätzt. Jetzt überlegen sie, ob sie ihre Zelte wieder abbrechen sollen.

jetzt kommentieren? 12. Dezember 2007




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