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Auswandern nach USA und Kanada

“Mein neues Leben XXL”, Sendung vom 16.12.2007, 20:15, Kabel1

Familie Pytliks in Edmonton
Als Einwanderungshelferin und als Dachdecker etablieren sich beide Stück für Stück in der neuen Heimat.

Familie Collins in Manitoba, Kanada
Die Haussuche stellt sich ohne nennenswertes Kapital als schwierig heraus.

Famillie Schmitz in Sparta, New Jersey, USA
Von seinem Arbeitgeber, einem großen deutschen Chemiekonzern, hat er damals das Angebot bekommen, von Leverkusen nach Sparta in New Jersey zu wechseln.

Familie Pytliks in Edmonton
Wiedersehen mit den Pytliks: Die Familie ist hochzufrieden mit ihrem neuen Leben in Kanada. Elvira (41) arbeitet inzwischen sogar in einem Immigrationsbüro in Edmonton und hilft Einwanderern dabei, Wohnungen zu finden oder den Führerschein zu machen.

Gerrit (36) hat in seinem Job als Dachdecker viel dazugelernt und ist die Karriereleiter ein Stückchen nach oben geklettert. Tochter Chantal (17) jobbt als Kellnerin im renommierten Restaurant “Barb&Ernie”.

Auch in der Schule läuft es super. Chantal möchte nächstes Jahr ihr Abitur machen und im Anschluss Jura studieren – und dann gibt es da neuerdings noch Ryan, einen gut aussehenden Kanadier. Mama Pytlik erzählt stolz: “Ein ganz ein hübscher Kerl und er fährt sogar einen Cadillac!”

Familie Collins in Manitoba, Kanada
Auf nach Kanada: Kenneth (37) und Karmen Collins (35) wandern mit ihrem siebenjährigen Sohn Niels von Lauenau bei Hannover in die Provinz Manitoba aus.

16 Jahre hat der gebürtige Schotte in Deutschland gelebt. Jetzt will der Lkw-Fahrer in Winnipeg bei einem Betonunternehmen anfangen. Nicht nur die besseren Jobchancen locken Kenneth nach Nordamerika, er hofft, dort auch mehr Zeit für die Familie zu haben.

Der Plan könnte aufgehen, wenn nicht sein Arbeitsplatz 300 Kilometer vom neuen Zuhause in Killarny entfernt wäre.

Famillie Schmitz in Sparta, New Jersey, USA
Schon fast echte Amerikaner: Seit drei Jahren leben Elke (41), Guido (41) und Sarah (15) Schmitz in Sparta / New Jersey. Guido Schmitz ist gelernter Betriebsschlosser und Ingenieur.

Von seinem Arbeitgeber, einem großen deutschen Chemiekonzern, hat er damals das Angebot bekommen, von Leverkusen nach Sparta in New Jersey zu wechseln.

Mit ihm gingen noch drei weitere Kollegen samt Familien über den großen Teich. Die vier deutschen Auswanderer-Familien sind mittlerweile eng befreundet und feiern gemeinsame Grillfeste und Poolpartys.

Außerdem trainiert Guido die Mädchenfußballmannschaft der örtlichen Highschool, in der auch seine Tochter Sarah mitspielt. Schließlich kommt er aus einer Fußballhochburg.

bisher 1 Kommentar 16. Dezember 2007

Auswandern nach Kanada

“Mein neues Leben XXL”, Sendung vom 11.11.2007, 20:15, Kabel1

Familie Wegscheider in Saskatoon, Saskatchewan
Als Arbeiter in einer Firma will Thomas die Existenz für seine Frau und seine beiden Söhne sichern.

Familie Maaß in Edmonton
Nach den ersten Schwierigkeiten finden Hartmut und Larissa Maaß immer mehr zu ihrem Glück.

Familie Schönenkorb
Mike und Sandy Schönenkorb werden von einem falschen Einwanderungshelfer betrogen.

Familie Wegscheider in Saskatoon, Saskatchewan
Marion (40) und Thomas (42) Wegscheider wandern mit ihren Söhnen Marc (17) und Kevin (12) nach Saskatoon in Saskatchewan aus. Für den lange gehegten Traum verkaufen die Wegscheiders ihr Haus in Ulm und geben eine gesicherte Existenz auf.

Thomas will in Kanada einen Lkw-Führerschein machen, denn als Trucker kann man dort gutes Geld verdienen. Für den Neustart hat die Familie ein volles Programm. Sie müssen ein neues Zuhause finden, ein Auto kaufen und sich um Job und Aufenthaltsgenehmigungen kümmern. Die beiden Söhne sollen in Kanada auf die Schule gehen.

Für Thomas, Marion, Kevin und Marc Wegscheider steht fest: sie wollen zusammen alle Schwierigkeiten meistern, damit sie ihren Traum vom Auswandern leben können.

Familie Maaß in Edmonton
Nach einem Jahr im kanadischen Edmonton ist für Hartmut (45) und Larissa (40) Maaß klar: “Wir hätten Jahre früher gehen sollen, wir hatten noch nie soviel Glück.” Dabei sah es am Anfang gar nicht nach dem großen Durchbruch aus: Schlafen im Zelt und Schwierigkeiten bei der Jobsuche. Die allerersten “Mein neues Leben”-Auswanderer mussten hart kämpfen für ihren Traum vom besseren Leben in Kanada.

Mittlerweile sind die ehemaligen Niedersachsen da angekommen, wo sie immer hin wollten.

Hartmut fährt im Truck durch Nordamerika, Larissa hat einen Job gefunden und genießt das Leben in den unendlichen Weiten mit ihren Hunden Paula und Diesel. Auch Sohn Johann (17) ist angekommen und fährt mittlerweile sogar seinen eigenen Pick-up.
Das einzige, was der Familie wirklich fehlt, ist Zeit füreinander. Doch die wollen sie sich jetzt nehmen. Denn Hartmut kehrt von einer zweiwöchigen Tour zurück.

Familie Schönenkorb
Mike (33) und Sandy (27) Schönenkorb sind mit ihren beiden Kindern ausgewandert. Der Start in ihr neues Leben war mehr als nervenaufreibend.

Um nichts falsch zu machen, haben die Schönenkorbs im Vorfeld eine Einwanderungsagentur beauftragt, die sich um sämtliche Formalien hätte kümmern sollen. Kaum in Kanada angekommen, mussten die Schönenkorbs erfahren, dass sie einem Betrüger auf den Leim gegangen sind. Kurzzeitig sah es so aus, als ob die junge Familie wieder zurück nach Deutschland muss.

Doch die Auswanderer haben nicht aufgegeben und sich mit viel Eigeninitiative ein Leben in Kanada aufgebaut. Sie haben ein Haus zur Miete gefunden und Mike hat jetzt einen Job als Lkw-Fahrer. Trotzdem müssen die Schönenkorbs jeden Cent umdrehen, denn das Gehalt von Mike ist nicht gerade üppig. Sandy arbeitet als Kinderbetreuerin in der Schule ihrer Kinder.

Geld verdient sie dort nicht, aber ihre beiden Söhne bekommen dafür das Mittagessen in der Schule umsonst. Wegen der klammen Finanzen überlegen sich die Schönenkorbs aufs Land zu ziehen. Ein bezahlbares Haus haben sie schon in Aussicht. Kehrseite der Medaille: Sandy und Mikes Söhne müssten in eine neue Schule gehen. Eine schwierige Situation für die gesamte Familie.

bisher 7 Kommentare 12. November 2007

Bonaire, Karibik - Byron Bay, Australien - Anahim Lake, Kanada

“Goodbye Deutschland”, Sendung vom 23.10.2007, 20:15, VOX

Familie Klug auf Bonaire in der Karibik
Als Tauchlehrer und mit einer Zimmervermietung führen sie ein Leben im vermeintlichen Paradies.

Familie Ellis in Australien
Die alleinerziehende Mutter arbeitet als Künstlerin in einer Hippie-Hochburg.

Axel Opper zog es nach Kanada
Will ein Abenteuer-Camp für Jäger und Abenteuerlustige aufbauen.

Familie Klug auf Bonaire in der Karibik

Ralf und Julia Klug zog es vom bayerischen Oberhaindlfing in die Karibik: auf die Niederländischen Antillen, nach Bonaire. Für ihr neues Leben auf der karibischen Insel gaben die Klugs ihre gut bezahlten Festanstellungen auf: Ralf war Außendienstler in einem großen Pharmaunternehmen, seine Frau Julia arbeitete als Stewardess.

Seit vier Jahren leben Ralf und Julia Klug nun zusammen mit ihren Töchtern, der 4-jährigen Jasmine und der 2-jährigen Julianna auf Bonaire. In der Hauptstadt Kralendijk haben sie sich ein traditionelles Holzhaus gebaut.

Der 36-jährige Ralf arbeitet als Tauchlehrer und muss seine Familie über Wasser halten. Keine leichte Aufgabe, denn das Leben auf Bonaire ist teuer: Allein Wasser und Strom kosten sechsmal mehr als in Deutschland. Die Klugs sparen, wo sie können. Das Abwasser von Spülmaschine und Dusche nutzen sie, um ihren Garten zu bewässern. Die 31-jährige Julia will künftig mit der Vermietung von drei Ferienwohnungen etwas für die Familie dazu verdienen.

Die Klugs legen Wert auf ihre Integration in das Leben der Bonairianer. Die Töchter Jasmine und Julianna gehen beide auf eine einheimische Schule. Dort lernen die Kinder neben Niederländisch auch die Umgangssprache Papiamento – eine Mischung aus Portugiesisch, Afrikanisch, Spanisch, Niederländisch und Englisch.

Familie Ellis in Australien

Byron Bay, die Hippie-Hochburg Australiens. Hier lebt die Hamburgerin Hele Ellis mit ihren drei Kindern Lael, Ruben und Yoshi. Als alleinerziehende Mutter kämpft sich die Deutsche seit 12 Jahren mit eisernem Überlebenswillen durch den australischen Alltag.

Die freischaffende Künstlerin kam damals mit dem jetzt 18-jährigen Ruben und dem 14-jährigen Yoshi nach Down Under – die achtjährige Lael ist hier geboren. Rubens Vater war damals der Grund, warum sie im Alter von 31 Jahren Deutschland verließ. Ihre Kinder lieben den “Australien way of life”, die 43-jährige Hele dagegen fühlt sich noch immer als Deutsche…

Axel Opper zog es nach Kanada

Ein Abenteuercamp in der Wildnis Kanadas – das ist der Traum von Axel Opper. Im März wanderte der gebürtige Wiesbadener mit Jagdhund Karl-Heinz nach Anahim Lake in Kanada aus.

Der 40-Jährige studierte IT-Fachmann war in seiner alten Heimat selbstständig, konnte gut von seinem Einkommen leben. Als er einen Investor von seinem Projekt überzeugen konnte, zögerte er nicht lange und kaufte sich mitten in den Wäldern British Columbias ein 54 Hektar großes, bewaldetes Grundstück. Hier soll in den nächsten zwei Jahren das Abenteuercamp entstehen.

Eigentlich wollte Axel schon längst die ersten Bäume auf seinem Grundstück gefällt haben, doch der Jahrhundertwinter in Kanada machte bislang jegliche Arbeiten unmöglich. Weil auch sein Haus noch nicht bewohnbar ist, lebt Axel vorübergehend in der Nähe bei einem befreundeten Schweizer Paar.

Zurzeit ist Kumpel Philip zu Besuch – der 31-Jährige opfert extra seinen Urlaub, um Axel zu helfen. Da es aber im Moment nicht viel zu helfen gibt, müssen sich die beiden im Haushalt nützlich machen und einkaufen gehen – eine tagfüllende Aufgabe, denn der nächste Supermarkt ist 300 Kilometer entfernt…

bisher 28 Kommentare 24. Oktober 2007

Estevan, Bundesstaat Saskatchewan, Kanada

“Mein neues Leben”, Sendung vom 18.10.2007, 20:15, Kabel 1

Volker Wiedner und Severine Staubach in Kanada
Ziel für Volker Wiedner (40) und Severine Staubach (27) ist die Kleinstadt Estevan im Bundesstaat Saskatchewan, einer der Prärieprovinzen Kanadas. Der einzige Nachbar ihres 280.000 Quadratmeter großen Gründstücks lebt 7 Kilometer entfernt - ein netter alter Mann der Pferde für die Pharmaindustrie hält. Tagsüber fällt das Thermometer bis auf -35 Grad Celsius. Eine ungewohnte Kälte für die beiden.

Das neue Haus das sie ungesehen gemietet haben ist teilweise in einem erbärmlichen Zustand. Speziell das Badezimmer und der Keller sind eine Katastrophe. “Unter aller Sau” wie Severine feststellt. Der nächste Einkauf besteht somit zum größten Teil aus Putzmitteln.

Volkers neuer Arbeitgeber Dave stellt gerne deutsche Mitarbeiter ein. Er schätzt die deutsche Zuverlässigkeit und gute Ausbildung. Eine positive Erfahrung die man als Deutscher im Ausland immer wieder machen kann.

Fazit:
Severine hat bisher bei ihren Eltern und somit noch nie allein oder mit einem Partner gelebt. Das Zusammenziehen wird somit generell zu einer Herausforderung. In Verbindung mit dem Leben in einem neuen Land und einer neuen Kultur, ohne Job und ohne Freunde speziell in einer sehr einsamen Gegend kann der Start für sie schwierig werden.

Volker dagegen hat gleich eine neue Herausforderung und wird als Teamleiter in einer Baufirma arbeiten. Außerdem hat er schon einmal in Kanada gelebt und kennt die Hürden des Auswanderns. Einziges Problem könnte sein, daß er vorher selbständig war und nun wieder als Angestellter arbeiten muss.

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