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Vorschau “Goodbye Deutschland!” am 09.10.07

Goodbye Deutschland - Die Auswanderer. Folge 38/II.
Donnerstag, 11. Oktober 2007, 20.15 Uhr auf VOX

Seit sechs Jahren lebt die Berliner Familie Jacobi in der Hartz IV-Falle. Fast 1.000 Bewerbungen hat Vater Thomas ins In- und Ausland verschickt. Nachdem die Familie vor einem halben Jahr auch noch Zuwachs bekommen hat, reicht das Geld für die mittlerweile fünfköpfige Familie kaum noch zum Leben. Umso mehr freut sich auch seine Frau Sabrina, als eine Schweizer Umzugsfirma ihrem Mann ein Jobangebot machte. Nach einigen Tagen Probe arbeiten war klar, dass die Jacobis diese Chance wahrnehmen werden.

Mit Hab und Gut geht es mit dem Auto in die Nähe von Zürich.
Im kleinen Örtchen Turbenthal will sich die Familie niederlassen. Für Tochter Charlene ist es noch unvorstellbar, alle ihre Freunde zurück zu lassen. Auch Mutter Sabrina hat keine Ahnung, was sie erwartet. Die Schweiz kennt sie bisher nur von Bildern. Im strömenden Regen erreicht Familie Jacobi ihre neue Heimat, doch die Drogerie, in der sie den Schlüssel ihrer Wohnung abholen sollen, ist bereits geschlossen…

Endlich wieder bei “Goodbye Deutschland!”: Familie Reimann.
Seit mehr als drei Jahren ein echter Texaner, ist der Hamburger Konny Reimann durchs Fernsehen so bekannt geworden, dass er sein Grundstück gegen unerwünschten Besuch abriegelt. Ehefrau Manuela und Tochter Janina bereiten sich mit Feuereifer auf den amerikanischen High-School-Traum vor: die Graduation - und haben dafür die Reimannsche Haushaltskasse geplündert…

Angst vor Jobverlust
Da Thorsten fürchtete, in Deutschland bald arbeitslos zu werden, hat er sich in seinem Lieblingsland Norwegen auf Jobsuche gemacht. Bereits nach wenigen Wochen war er erfolgreich und wird nun in den nächsten Tagen als Elektroinstallateur beginnen. Doch der 42-Jährige muss sein Leben in Tönsberg erst einmal alleine meistern. Seine Frau Anne und deren 14-jähriger Sohn Marvin bereiten in der alten Heimat Klein-Offenseth-Sparrieshoop den großen Umzug vor. Für die gelernte Altenpflegerin ist es nicht leicht, Deutschland zu verlassen, denn sie lässt hier drei Kinder aus erster Ehe zurück. Nur ihr jüngster Sohn Marvin wird sie nach Norwegen begleiten. Doch bis es soweit ist, fliegt sie für ein Wochenende zu ihrem Mann Thorsten nach Tönsberg, um gemeinsam mit ihm nach einem Haus zu suchen. Denn bis zum eigentlichen Umzug soll alles vorbereitet sein.

Kindheitstraum erfüllt
Die 31-jährige Sonja Körfer und der 38-jährige Alexander Berg aus Köln erfüllen sich ihren Kindheitstraum. Sie eröffnen in Tansania ein Sport- und Beach-Ressort. Sonja wollte schon immer im Ausland leben und ihr eigenes Hotel leiten. Alexander wünschte sich schon früh, mit Sport seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Bereits 2003 kauften die Reisekauffrau und der Diplomsportler ein knapp 50.000 Quadratmeter großes Grundstück in Pangani am Indischen Ozean. Mit dem Verdienst durch Promotionjobs, für die Sonja und Alexander jeweils die Hälfte des Jahres in Deutschland verbrachten, konnten sie bereits ein kleines Backpacker-Hotel mit Restaurant, Beachbar, Tauch- und Surfstation aufbauen. Dieses soll nun ausgebaut werden. Ihre Gäste schlafen zurzeit noch in Hauszelten. Geplant sind, drei Bungalows mit eigenem Bad bis Ende des Jahres fertig zu stellen. Das für den Ausbau benötigte Geld verdient Alexander seit diesem Jahr durch die Arbeit als Reiseleiter in Tansania. Grund genug für beide, den endgültigen Schritt zu wagen und Deutschland den Rücken zu kehren. Dann wird sich zeigen, ob sie allein durch den Gästebetrieb ihren Lebensunterhalt bestreiten können.

Quelle: vox.de

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