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“Mein neues Leben XXL”, Sendung vom 25.05.2008, 20:15, Kabel1
Markus Rahmann und seine Frau Christiane sind vor sieben Jahren mit ihren beiden Kindern (8 und 10 Jahre) nach Südafrika ausgewandert. Dort haben sie das Weingut Asara aufgekauft.
Der Unternehmer baut einen großen Weinkeller und steigert die Produktion. Das Geschäft boomt und das Anwesen wächst und wächst. Markus Rahmann will mehr: Nach seinen Erfolgen als Winzer, steigt er ins Hotelgeschäft ein. Sein bisher größtes Bauvorhaben - ein 5-Sterne-Luxustempel, ein Konferenzzentrum und zwei Restaurants.
Markus finanziert das Millionen–Projekt mit Geldern, die er mit seinen Geschäften in Hongkong verdient hat. Dort lebte die Familie bevor sie nach Südafrika kam.
Nun ist es endlich so weit. Die Bauarbeiten sind abgeschlossen, die Auswanderer erwarten mit Spannung die ersten Übernachtungs-Gäste. Doch noch ist nicht alles perfekt am Hotel. Markus muss trotzdem eröffnen, denn weitere Verzögerungen kann er sich finanziell nicht leisten. Zuviel Geld steckt in dem Projekt.
Die erste große Herausforderung: Eine Hochzeitsgesellschaft mit 150 Personen hat sich angemeldet. Die ganze Familie muss jetzt mit anpacken, damit die Eröffnung ein Erfolg wird.
25. Mai 2008
“Mein neues Leben XXL”, Sendung vom 14.10.2007, 20:15 auf Kabel1
Familie Schönbach
Ursula (47) und Andreas Schönbach (48) wollen es als Gästehausbetreiber schaffen. Sie haben jung geheiratet, bekamen bald darauf zwei Kinder und wollen nochmal ein Abenteuer wagen. Die beiden erwachsenen Söhne wandern nicht mit aus und bleiben in Deutschland. Bevor sie ihren Traum verwirklichen können müssen die beiden Autos und das Haus verkauft werden.
Es gibt aber noch weitere Hürden. Die Arbeits- und Aufenthaltsgenehmigungen für Südafrika liegen noch nicht vor. Für die dringend benötigten Papiere wendet sich Familie Schönbach an eine Anwaltskanzlei vor Ort. Ohne diese Bescheinigungen würde der Traum vom Glück in einem neuen Land ein schnelles Ende finden.
Das 420.000 Euro teure Gästehaus in dem 50km von Kapstadt entfernten Paarl kennen sie auch noch nicht. Darüber hinaus gibt es keine persönliche Übergabe bei der eventuelle Mängel beanstandet werden könnten. Die für die bisherige Besitzerin arbeitenden Angestellten müssen nach südafrikanischem Gesetz übernommen werden.
Neben dem Hauptgebäude gibt es noch ein kleines Haus. Hier ist noch viel Arbeit nötig. Ein Abriss und Neubau wäre billiger als die Renovierung, jedoch steht das Haus unter Denkmalschutz. Die Kosten für die Renovierung würden ca. 70.000 bis 100.000 Euro betragen.
Von der Vorbesitzerin wurde zugesichert, daß das Gästehaus sehr gut läuft und auch schon Buchungen vorliegen. Auf die vermeintlichen Gäste warten die Schönbachs jedoch vergeblich. Dennoch treffen die ersten Buchungen bald telefonisch ein. Als dann die Gäste anreisen zeigt sich gänzlich die gastronomische Unerfahrenheit der bisherigen Hausfrau und dem gelernten Versicherungskaufmann. Die Begrüßung und das Frühstück am nächsten Morgen sind hektisch und unprofessionell.
Auch beim Autokauf setzt Andreas Schönbach eher auf Vertrauen als auf Sicherheit. Er kauft einen Jahreswagen für 24.000 Euro ohne den Wagen vorher gesehen zu haben.
Fazit:
In der Gastronomie ohne Erfahrungen oder eine Ausbildung zu starten ist immer kritisch, egal ob in Deutschland oder anderswo. Zum Glück hat Familie Schönbach anscheinend genug Geld um fehlendes Know-how zu kompensieren. Dieses sollten sie auch in professionelles Personal investieren. Nur fragt man sich, wer würde in Deutschland ein Auto oder ein Haus kaufen ohne es vorher gesehen zu haben? Rückkehrwahrscheinlichkeit: 60%.
Familie Pfeiffer, Somerset West
Olaf, Kati und Tochter Sina (6) haben ihr Bistro in Deutschland aufgegeben und eröffnen ohne Fleischereierfahrung eine Wurstfabrik, nachdem Sie für Südafrika im Urlaub Feuer gefangen haben. Sie versuchen ihre Wurst an Supermärkte zu verkaufen vor denen Sie auch ihr Glück mit einem Grillstand versuchen.
Zu Beginn reicht das Einkommen gerade einmal die Produktionskosten zu decken. Den Lebensunterhalt bezahlen die Pfeiffers erst einmal mit Erspartem. Nachdem sie mit einen neuen Geschäftspartner für den Vertrieb gefunden haben, ergibt sich die Chance für die Präsentation ihrer Waren bei dem Chefkoch eines 5-Sterne-Hotels. Auch wenn die Wurst äußerst lieblos präsentiert wird, entscheidet der Koch spontan die Fleischspezialitäten mit in sein Angebot aufzunehmen.
Aufgrund der hohen Kriminalitätsrate in Südafrika leben die Pfeiffers in einer gesicherter Wohnanlage mit Mauer und elektrischem Zaun. Darüber ist jedoch Kati Pfeiffer nicht sehr glücklich.
Fazit:
Das ganze Unterfangen sieht erst einmal sehr gewagt aus. Ohne Berufserfahrung und ohne festen Job im Ausland zu starten ist immer riskant. Aber manchmal hilft einem ja auch das Glück weiter. Rückkehrwahrscheinlichkeit: 50%.
Familie Dohrmann, Kapstadt
Andrea und Pierre haben vor zwei Jahren ein 4-Sterne-Gästehaus in Kapstadt eröffnet und wollen nun den 5. Stern erreichen. Dafür bereiten sie alles notwendige vor um den angekündigten Hoteltester zu überzeugen. Neues Besteck und Geschirr und Walkie-Talkies für das Personal gehören zu ihren Investionen.
Leider fehlen am Ende nur wenige Punkte zum ersehnten 5. Stern den sie aber höchstwahrscheinlich im nächsten Jahr bekommen werden.
Fazit:
Hier scheinen der Spaß an der Arbeit und ein gesunder Menschenverstand nicht verloren gegangen zu sein. Mit Sicherheit wird es Familie Dohrmann noch eine Weile in Südafrika aushalten, vielleicht sogar für immer. Rückkehrwahrscheinlichkeit: 1%.
14. Oktober 2007
Abenteuer Job in Südafrika
Sonntag, 14. Oktober 2007, 20.15 Uhr bei kabel eins
Südafrika - das Land am Kap der guten Hoffnung. Rund 170.000 Deutsche leben und arbeiten bereits hier unter afrikanischer Sonne. Das Land lockt mit atemberaubender Natur, Wildnis und - wenn man weiß, was man will - auch mit guten Jobs.
Viele Deutsche träumen nach wie vor davon, im reichsten Land des schwarzen Kontinents für immer zu leben. Drei Deutsche Paare haben das Abenteuer Auswandern nach Süd-Afrika gewagt.
Alte Bekannte
Thüringer Bratwürste in Südafrika - seit 8 Monaten gibt es sie dort. Kati (37), Olaf (40) und Sina (6) Pfeifer, haben vor knapp einem Jahr ihrer Heimat Bad Berka in Thüringen “adé” gesagt, um im 10.000 Kilometer entfernten Somerset West ihren Auswanderertraum zu verwirklichen.
Mittlerweile sind die Südafrikaner auf den Geschmack gekommen – die Pfeifers produzieren Würste im Akkord und immer mehr Bestellungen flattern den Thüringern auf den Tisch.
Jetzt hat sogar ein 5-Sterne-Hotel angefragt. Wenn Kati und Olaf es schaffen, mit ihren Produkten zu überzeugen, ist ihre finanzielle Existenz auf lange Zeit gesichert.
Neue Bekannte
Auch Familie Schönbach träumt davon, in Südafrika zu leben. Mit Sack und Pack machen sich die Schwaben Ursula (47) und Andreas (48) auf, um am Südzipfel Afrikas ein Gästehaus zu eröffnen.
Die Schönbachs lassen viel in Deutschland zurück. Das Eigenheim, die Freunde und vor allem ihre beiden Söhne, die jetzt auf sich alleine gestellt sind. Doch das ist den Auswanderern ihr Traum vom Leben in Südafrika wert: In ihrer neuen Heimat haben sie sich ein Gästehaus mit 520 Quadratmeter gekauft.
Zwei Wochen nach ihrer Einreise sollen auch schon die ersten Gäste kommen. Bis dahin müssen die Schwaben aber noch einiges organisieren.
Alte Hasen
Abenteuer Job - Südafrika. Andrea (29) und Pierre, Dohrhmann (54) sind schon mittendrin. Die beiden Berliner Originale leben und Arbeiten bereits seit einem Jahr in Hout-Bay, in der Nähe der Metropole Kapstadt.
Dort haben sie mit harter Arbeit, deutschem Fleiß und einer ordentlichen Portion Sturheit ein Vier-Sterne Gästehaus aufgebaut. Die Berliner setzen dabei voll auf Luxus - der Erfolg gibt ihnen Recht. Ein eigener, kleiner Golfplatz und ein Swimmingpool gehören zum Anwesen, die Zimmer sind mit allem Komfort ausgestattet. Dohrmanns Luxus-Gäste bezahlen viel Geld und verlangen dafür Betreuung rund um die Uhr - für die Gastgeber bedeutet das oft Stress pur.
Quelle: kabel1.de
09. Oktober 2007