Posts gespeichert unter 'USA'

Daniela Katzenberger in Los Angeles

“Goodbye Deutschland”, Sendung vom 05.05.2009, 20:15, VOX

Die 22-Jährige Daniela Katzenberger aus Ludwigshafen hat nur ein Ziel: Sie will als Playmate in den amerikanischen Playboy.

Um ihren Traum zu erfüllen, fliegt sie mit ihren letzten Ersparnissen nach Beverly Hills in Los Angeles. Mit tollen Fotos von einer professionellen Fotografin will sie zur Villa vom Playboy-Chef Hugh Hefner um sich dort persönlich vorzustellen.

Sie schafft es sogar bis auf das Gelände der Playboy Mansion um ihre Fotos abzugeben. Leider sind jedoch Oben-Ohne-Aufnahmen notwendig um überhaupt eine Chance zu haben. Mit etwas Recherche hätte das die blondierte Kosmetikerin auch vorab herausfinden können.

Nun will sie mit einem Besuch bei einem Schönheitschirurgen klären, ob Sie für eine Karriere in Hollywood sogar eine OP in Kauf nehmen muss. Zu ihrer Karriereplanung sagt Daniela: “Ich würde mit Niemandem ins Bett steigen”. Wir drücken die Daumen.

bisher 5 Kommentare 05. Mai 2009

Ariane Hundt in New York

“Goodbye Deutschland”, Sendung vom 05.04.2009, 13:05, VOX

Bereits seit über zwei Jahren arbeitet Ariane Hundt als Personal Trainer in New York. Mit ihrem Angebot “Brooklyn Bridge Boot Camp” trainiert sie ihre Kunden direkt auf der Brooklyn Bridge, der längsten und auch einer der schönsten Hängebrücken der Welt. Nur bei großer Kälte oder sehr schlechtem Wetter weicht sie auf ein Fitnessstudio aus.

Die gebürtige Dortmunderin und gelernte Erzieherin wollte schon in jungen Jahren in die USA auswandern. Als sie dann vor 12 Jahren das erste Jahr als Au-Pair dort verbracht hat, ist sie gleich geblieben.

Trotz des harten Lebens in einer der teuersten Metropolen der Welt mit 15-Stunden-Tagen ist für die attraktive Ariane ein Traum in Erfüllung gegangen.

bisher 2 Kommentare 05. April 2009

Ute und Steffi Greiner in Kalifornien, USA

“Mein neues Leben XXL”, Sendung vom 23.11.2008, 20:15, Kabel1

Ute und Steffi Greiner bewerben sich acht Jahre lang um die begehrte Greencard der US-Regierungs-Lotterie: Ihr großer Traum - ein neues und besseres Leben im kalifornischen Santa Barbara. Nachdem sie lange Zeit erfolglos jeden Herbst den Bewerbungsmarathon für die Greencard mitmachen, bekommt Ute jetzt endlich die ersehnte Nachricht:

Sie ist eine von 100.000 Auserwählten (von immerhin insgesamt 6,4 Millionen Bewerbern!), die auf eine Greencard hoffen darf. Ihre jüngere Schwester Steffi ist enttäuscht, denn auch sie hätte die Greencard gerne gewonnen.

Trotzdem will sie mit Ute zusammen in die USA gehen und sehen, ob sie nicht doch einen Weg findet, dort arbeiten zu dürfen. Auch Utes Zukunftsaussichten im Land der unbegrenzten Möglichkeiten sind alles andere, als sicher. Aber davon lassen sich die Schwestern nicht abhalten – sie sind zu allem bereit, um ihr Glück in Kalifornien zu machen.

jetzt kommentieren? 24. November 2008

Melanie und Marco Mantau in New York

“Goodbye Deutschland”, Sendung vom 11.11.2008, 20:15, VOX

Melanie und Marco Mantau haben endlich eine passende Wohnung in New York gefunden. Nachdem dieser erste Schritt getan ist, müssen sich beide auf ihren neuen Job bei einem deutschen Metzger konzentrieren, der sie zur Ladeneröffnung aus Deutschland geholt hat.

Durch eine Verzögerung der Bauarbeiten wird die Eröffnung des Ladens jedoch immer wieder verschoben. Ist damit der Job von Melanie und Marco in Gefahr?

bisher 7 Kommentare 11. November 2008

Familie Reimann in Texas, USA

“Goodbye Deutschland”, Sendung vom 27.05.2008, 20:15, VOX

Seit vier Jahren sind die Reimanns nun schon in Texas und eines hat sich bis heute nicht geändert: Die vier Ex-Hamburger werkeln ständig auf ihrem Grundstück herum.

Diesmal geht es um das zweite Gästehaus der Reimanns. Konny hat es geplant und gebaut, leider vergaß er bei der Planung das Badezimmer. Die Nasszelle wird kurzerhand einfach angebaut. Und da gerade mal wieder Feriengäste auf “Konny Island” residieren, werden sie ebenfalls eingespannt.

Sohnemann Jason hat da ganz andere Probleme: Er ist so verliebt in Langzeitfreundin Raquel, dass seine Schulnoten immer schlechter werden.

Und Schwester Janina plant derweil eine Karriere beim amerikanischen Fernsehen.

jetzt kommentieren? 27. Mai 2008

Alaska, Gran Canaria, Kanada

“Goodbye Deutschland”, Sendung vom 18.12.2007, 20:15 - VOX

Fabio und Jörg Klein auf Gran Canaria
Das Schwulenpärchen will einen Friörsalon auf der Insel eröffnen. Werden die Beiden bald ihre ersten goldenen Momente erleben?

Axel Opper in Kanada
Der Aufbau der Ferienanlage geht nur schleppend voran. Der sympathische Axel lässt sich dadurch nicht die Laune verderben.

Familie Hornfischer will nach Alaska
Von Freunden aus Deutschland finanziert beginnen die Hardcore-Christen ein Praktikum in einer Gemeinde im “bible belt”.


Fabio und Jörg Klein auf Gran Canaria
Das Ehepaar Klein wanderte nach Gran Canaria aus. Der 33-jährige Fabio, gelernter Hotelfachmann und Nageldesigner und der 37-jährige Frisörmeister Jörg betrieben im 9.000-Seelen-Örtchen Wissen, im Landkreis Altenkirchen in der Rheinland-Pfalz gemeinsam einen Frisörsalon mit integriertem Nagelstudio. Sie hatten die Engstirnigkeit des konservativen Dörfchens endgültig satt und erhoffen sich neben einem Aufschwung für ihr Geschäft vor allem ein freies Leben in einer toleranten Umgebung - in der spanischen Touristenhochburg Playa del Ingles.

Zwei Monate leben sie jetzt schon auf Gran Canaria - und Deutschland ist ziemlich weit weg. Der Strand hat die beiden selten gesehen, denn “das Geschäft” stand und steht für Jörg und Fabio immer an allererster Stelle. Sie haben nervenaufreibende Zeiten erlebt: Der Container kam Wochen zu spät, in ihrem Salon “Golden Moments” stockte zeitweise die Arbeit und dann mussten sie um das zittern, was für auch einen Friseurladen nun mal unabdingbar ist: Wasser!

Schon jetzt ist klar: Kleins müssen länger und härter arbeiten für das Leben, das sie sie sich auf Gran Canaria erhoffen. Dann endlich mit drei Wochen Verspätung - die glanzvolle Eröffnung des “Golden Moments”! Nicht nur die schwule Gemeinde Gran Canarias wartet gespannt auf das Ereignis der Saison. Nur: Noch immer fließt kein Wasser! Jörg und Fabio Klein sind verzweifelt.

Axel Opper in Kanada
Mit großen Plänen war der 40-jährige Axel Opper nach Kanada ausgewandert, um dort ein Abenteuer-Camp für deutsche Touristen aufzubauen. Doch auf den ersten Blick ist seitdem auf der Baustelle am Dean River im Bundesstaat British Columbia nicht viel passiert.

Hat der Deutsche den Aufwand einfach unterschätzt? Die Fundamente der 12 Gästehäuser sollten längst stehen. Doch stattdessen mauert Axel Opper immer noch mit einem Freund die Mauer für eine Lagerhalle - und in wenigen Tagen bricht der Winter ein.

Ob sich der Investor des Projektes, der immerhin rund 300.000,- EUR in das Abendteuercamp gesteckt hat, Axels Trödelei noch lange anschauen wird?

Familie Hornfischer will nach Alaska
Ausgerechnet Alaska! Schon als Kind träumte Silke Hornfischer von einem Leben in den USA. Mit ihrem Mann Martin arbeitet Silke als Gemeindepädagogin bei einem christlichen Verein in dem kleinen Ort Seelow in Ostdeutschland. Die kirchliche Arbeit steht für die Hornfischers, die mit ihrem zweijährigen Sohn Finn auswandern wollen, im Vordergrund. Sowohl für Silke als auch für Martin steht fest, dass Gott ihnen die Tür in die USA geöffnet hat.

Der Weg nach Alaska führt allerdings über Virginia - dort werden Silke und Martin ein einjähriges, unentgeltliches Praktikum bei einer Kirchengemeinde absolvieren. Für die junge Familie soll dies der Prüfstein sein.

Das Jahr in Virginia kann die Familie nur mit der Unterstützung aus Deutschland überstehen. Freunde und Verwandte spenden jeden Monat Geld, damit sie ihren Traum auch leben können. Doch bereits vor der Abreise zeichnet sich ab, dass das Geld vermutlich nicht reichen wird.

bisher 6 Kommentare 19. Dezember 2007

Auswandern nach USA und Kanada

“Mein neues Leben XXL”, Sendung vom 16.12.2007, 20:15, Kabel1

Familie Pytliks in Edmonton
Als Einwanderungshelferin und als Dachdecker etablieren sich beide Stück für Stück in der neuen Heimat.

Familie Collins in Manitoba, Kanada
Die Haussuche stellt sich ohne nennenswertes Kapital als schwierig heraus.

Famillie Schmitz in Sparta, New Jersey, USA
Von seinem Arbeitgeber, einem großen deutschen Chemiekonzern, hat er damals das Angebot bekommen, von Leverkusen nach Sparta in New Jersey zu wechseln.

Familie Pytliks in Edmonton
Wiedersehen mit den Pytliks: Die Familie ist hochzufrieden mit ihrem neuen Leben in Kanada. Elvira (41) arbeitet inzwischen sogar in einem Immigrationsbüro in Edmonton und hilft Einwanderern dabei, Wohnungen zu finden oder den Führerschein zu machen.

Gerrit (36) hat in seinem Job als Dachdecker viel dazugelernt und ist die Karriereleiter ein Stückchen nach oben geklettert. Tochter Chantal (17) jobbt als Kellnerin im renommierten Restaurant “Barb&Ernie”.

Auch in der Schule läuft es super. Chantal möchte nächstes Jahr ihr Abitur machen und im Anschluss Jura studieren – und dann gibt es da neuerdings noch Ryan, einen gut aussehenden Kanadier. Mama Pytlik erzählt stolz: “Ein ganz ein hübscher Kerl und er fährt sogar einen Cadillac!”

Familie Collins in Manitoba, Kanada
Auf nach Kanada: Kenneth (37) und Karmen Collins (35) wandern mit ihrem siebenjährigen Sohn Niels von Lauenau bei Hannover in die Provinz Manitoba aus.

16 Jahre hat der gebürtige Schotte in Deutschland gelebt. Jetzt will der Lkw-Fahrer in Winnipeg bei einem Betonunternehmen anfangen. Nicht nur die besseren Jobchancen locken Kenneth nach Nordamerika, er hofft, dort auch mehr Zeit für die Familie zu haben.

Der Plan könnte aufgehen, wenn nicht sein Arbeitsplatz 300 Kilometer vom neuen Zuhause in Killarny entfernt wäre.

Famillie Schmitz in Sparta, New Jersey, USA
Schon fast echte Amerikaner: Seit drei Jahren leben Elke (41), Guido (41) und Sarah (15) Schmitz in Sparta / New Jersey. Guido Schmitz ist gelernter Betriebsschlosser und Ingenieur.

Von seinem Arbeitgeber, einem großen deutschen Chemiekonzern, hat er damals das Angebot bekommen, von Leverkusen nach Sparta in New Jersey zu wechseln.

Mit ihm gingen noch drei weitere Kollegen samt Familien über den großen Teich. Die vier deutschen Auswanderer-Familien sind mittlerweile eng befreundet und feiern gemeinsame Grillfeste und Poolpartys.

Außerdem trainiert Guido die Mädchenfußballmannschaft der örtlichen Highschool, in der auch seine Tochter Sarah mitspielt. Schließlich kommt er aus einer Fußballhochburg.

bisher 1 Kommentar 16. Dezember 2007

Gran Canaria, USA, Toskana

“Goodbye Deutschland”, Sendung vom 11.12.2007, 20:15 - VOX

Fabio und Jörg Klein leben auf Gran Canaria
Werden Sie den Neustart in der Fremde mit dem Frisörsalon auf Dauer schaffen?

Familie Schütz zieht es in die USA
Ohne Sprachkenntnisse und Arbeitserlaubnis wagt der 30-jährige Michael ein neues Leben als Tennistrainer.

Gabriele Altenbrand und Jörg Rothweiler in der Toskana
Als Betreuer eines Seminarhauses haben bei viel Zeit für die geliebten Pferde. Wird das Glück von Dauer sein?

Fabio und Jörg Klein auf Gran Canaria
Das Ehepaar Klein wanderte nach Gran Canaria aus. Der 33-jährige Fabio, gelernter Hotelfachmann und Nageldesigner und der 37-jährige Frisörmeister Jörg betrieben im 9.000-Seelen-Örtchen Wissen, im Landkreis Altenkirchen in der Rheinland-Pfalz gemeinsam einen Frisörsalon mit integriertem Nagelstudio. Sie hatten die Engstirnigkeit des konservativen Dörfchens endgültig satt und erhoffen sich neben einem Aufschwung für ihr Geschäft vor allem ein freies Leben in einer toleranten Umgebung - in der spanischen Touristenhochburg Playa del Ingles.

Zwei Monate leben sie jetzt schon auf Gran Canaria - und Deutschland ist ziemlich weit weg. Der Strand hat die beiden selten gesehen, denn “das Geschäft” stand und steht für Jörg und Fabio immer an allererster Stelle.

Sie haben nervenaufreibende Zeiten erlebt: Der Container kam Wochen zu spät, in ihrem Salon “Golden Moments” stockte zeitweise die Arbeit und dann mussten sie um das zittern, was auch für einen Friseurladen nun mal unabdingbar ist: Wasser!

Schon jetzt ist klar: Kleins müssen länger und härter arbeiten für das Leben, das sie sie sich auf Gran Canaria erhoffen.

Familie Schütz zieht es in die USA
Seit der 30-jährige Michael ein Austauschjahr in Amerika verbracht hat, hält ihn nichts mehr in Deutschland. Seine Frau Winnie, die in Deutschland als Tennistrainerin arbeitet, möchte ihn ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten begleiten. Geheiratet haben beide, ganz und gar amerikanisch, in der Spielerstadt Las Vegas. Michael ist Abteilungsleiter im Bereich Technical Service in einem großen Unternehmen…und hat Glück: Seine Firma versetzt ihn in die USA!

Ganze drei Wochen haben die beiden nun Zeit, ihr altes Leben in Deutschland aufzugeben und sich auf das neue vorzubereiten. Nur 20 Kartons mit dem Nötigsten nehmen die Schütz mit, der Rest inklusive Meerschweinchen muss zurückbleiben. Die Möbel wollen sie verkaufen, doch niemand zeigt Interesse.

Ein viel größeres Problem ist jedoch: Winnie hat keine Arbeitserlaubnis und außerdem werden Tennislehrer in den USA nicht wirklich gesucht. Vor allem nicht solche, die kaum Englisch sprechen.

Gabriele Altenbrand und Jörg Rothweiler in der Toskana
Gabriele Altenbrand (42) und Jörg Rothweiler (35) aus Weingarten bei Karlsruhe lieben ihre beiden Pferde über alles. Schon lange war es ihr sehnlichster Wunsch, ganz nah bei ihnen leben zu können. Diesen Traum verwirklicht sich das Pärchen jetzt in der Toskana, im idyllischen Castelnuovo, 50 km südlich von Pisa.

Um mit ihren Pferden leben zu können, tauschten sie ihre Jobs als Angestellter eines Finanzdienstleiters und als Seminarorganisatorin ein gegen die Verwaltung eines Seminarhauses. Beide verdienten gut und wohnten in einer über 100 m² großen Wohnung. Ihr neues Zuhause misst gerade mal 16 m². Es ist das Nebengebäude des eigentlichen Seminarhauses, der “Villa Campo al Sole”. Das Haus ist ein altes typisch toskanisches Anwesen, das von seiner Besitzerin, der deutschen Sigrid Stübel vor 20 Jahren zu einem Seminarhaus umgebaut wurde. Es liegt auf einem sieben Hektar großen Gelände voller Pinien- und Olivenbäume - ein Paradies für die beiden Pferde von Gaby und Jörg.

Die beiden dagegen werden sich in Zukunft etwas einschränken müssen. Denn sie verschlechtern sich nicht nur finanziell erheblich, sondern auch räumlich. Knapp 20 m² groß ist ihr privater Bereich, ein Zimmer mit Bad, aber ohne Heizung.

Jetzt haben Gabriele und Jörg die erste Saison in Italien hinter sich, aber es ist nicht alles so gelaufen, wie geplant. Noch immer gibt es Sprachprobleme, obwohl ein italienischer Freund ihnen regelmäßig Nachhilfestunden gibt. Auch ihr Traumhaus haben sie noch nicht gefunden. Die beiden haben die Immobilienpreise in der Toskana unterschätzt. Jetzt überlegen sie, ob sie ihre Zelte wieder abbrechen sollen.

jetzt kommentieren? 12. Dezember 2007

Norwegen, Tansania, Texas und Mallorca

“Goodbye Deutschland”, Sendung vom 16.10.2007, 20:15, VOX

Sonja Körfer und Alexander Berg in Tansania
Bereits seit langer Zeit träumen die Kölner Sonja Körfer (31) und Alexander Berg (38) von einem Leben im Ausland. Nun haben sie sich diesen Traum mit einem Sport- und Beach-Resort in Tansania erfüllt.

Sie kauften sich mit dem Teil eines 100.000 Euro Kredites ein knapp 50.000 qm großes Grundstück in Pangani am Indischen Ozean. Mit dem Verdienst durch zwischenzeitliche Jobs in Deutschland konnten sie bereits ein kleines Backpackerhotel mit Restaurant, Beachbar, Tauch- und Surfstation aufbauen welches nun ausgebaut werden soll. Ihre Gäste schlafen zurzeit für 45 Euro am Tag noch in Hauszelten, geplant sind drei Bungalows mit eigenem Bad bis Ende des Jahres fertig zu stellen.

Aktuell haben die beiden 16 Angestellte für den Sportbereich und zum Betrieb des Anwesens. Das klingt viel, ist aber bei Tageslöhnen von einem Euro in Tansania - einem der ärmsten Länder der Welt - bezahlbar. Der Strom für die Haushaltsgeräte und Beleuchtung kommt von einem Diesel-Generator der allerdings aus Kostengründen nur ein paar Stunden am Tag betrieben wird. Auf den Anschluß an das örtliche Stromnetz warten die beiden bereits seit vier Jahren!

Um die Anlage nachts zu beschützen, haben Sonja und Alexander Massai als “Nachtwächter” angestellt. Diese sollen gegen Wildschweine und Strandkrabben vorgehen damit diese den Gästen nicht zu nahe kommen.

Fazit:
Die beiden werden mit ihrer positiven Grundeinstellung und der Spaß an der Arbeit überall auf der Welt erfolgreich sein. Dazu noch eine harmonische Beziehung als Basis in schweren Zeiten - fertig sind die perfekten Auswanderer. Rückkehrwahrscheinlichkeit: 1%.

Jutta und Horst Appelius auf Mallorca

Nach bereits drei Monaten reist Horst Appelius, der vierte Eheman von Jutta Appelius, wieder zurück nach Deutschland. Damit sind die 6-jährige Ehe und der Traum vom gemeinsamen Glück auf Mallorca zu Ende. Horst (50) zieht zuerst wieder in das Haus seiner Mutter in Langwedel bei Bremen. Trotz dieses vermeintlichen Rückschlags ist er guter Dinge und freut sich auf Freunde und Familie.

Noch-Gattin Jutta (50) stürzt sich in die Arbeit als Immobilien-Maklerin und muss schließlich doch die schöne Finca mit Pool aufgeben die sie mit Horst bewohnt hatte. Die 1.600 Euro Miete im Monat waren für sie allein einfach zu viel. Sie zieht in eine neue Finca für 700 Euro im Monat, nimmt einen Herrenlosen Hund auf und schaut laut eigener Aussage positiv in die Zukunft.

Fazit:
Horst ist sicher nicht ohne Grund der bereits vierte Ehemann von Jutta und bei seiner Mutter im Keller wahrscheinlich noch besser aufgehoben. Rückkehrwahrscheinlichkeit Jutta: 40%.

Familie Reimann in Texas

Große Party am Mosslake in Texas bei Familie Reimann! Gefeiert wird der Highschoolabschluss der 19-Jährigen Janina. Nach den Sommerferien wird sie aufs College gehen. Für ihre Tochter dekoriert die stolze Mutter Manuela die Hafenkneipe und einige Freunde legen weite Strecken zurück um zu gratulieren. In Deutschland wäre das sicher ein Grund sich mal gepflegt die Kante zu geben, jedoch ist dies aufgrund der Gesetze in den USA erst ab 21 offiziell erlaubt.

Konny ist derweil in seinem Element und probiert verschiedenste Wasserski-Alternativen mit Surfbrettern und Kanus auf dem hauseigenen See aus.

Fazit:
Die Reimanns so wie wir sie kennen und lieben. Wer positiv denkt und gerne und viel arbeitet kann so sein Glück im Ausland finden. Rückkehrwahrscheinlichkeit: 0%.

Familie Anderer-Burhenne

In Tönsberg, Norwegen steht der 42-jährige Thorsten Burhenne vor einer Bewährungsprobe: sein erster Arbeitstag in der neuen Firma steht an. Hier hatte sich der Elektroinstallateur auf eigene Faust beworben und schneller als erwartet eine feste Stelle gefunden - für Thorsten Burhenne ein Glücksfall. In Deutschland war er oft genug Opfer von Sanierungsmaßnahmen und Firmenpleiten. Mit der Zusage des neuen Chefs stand deshalb für ihn fest: Seine Zukunft heißt Norwegen.

Deutsche Facharbeiter wie Thorsten Burhenne sind heiß begehrt im Land der Fjorde. Er verdient mit 22 Euro pro Stunde mehr als das Doppelte im Vergleich zu Deutschland. Da er bereits etwas Norwegisch spricht findet er schnell in den neuen Job und hat viel Spaß an der neuen Arbeit.

Damit wird sich nicht nur für ihn, sondern auch für seine Frau Anne Anderer-Burhenne das Leben entscheidend ändern: Während ihr Mann ein neues Zuhause in Norwegen sucht, heißt es für die Altenpflegerin: Ausmisten, wegwerfen, kündigen, Koffer packen, Abschied nehmen. Vor allem für ihren Sohn Marvin (14), der unter Konzentrationsproblemen leidet, wünscht sie sich ein besseres Leben. Drei Kinder aus erster Ehe und die Enkelkinder bleiben in Deutschland. In Norwegen hat Anne noch keinen Job.

Ein Problem gibt es bereits gleich zu Beginn: Miete, Kaution, Papiere und der Umzug brauchen die gesamten Ersparnisse auf.

Fazit:
Er hat einen Job mit dem er glücklich ist, sie wird zuerst einmal arbeitslos sein. Das ist schon in der Heimat schwer, im Ausland wird es umso schwieriger. Ohne Sozialkontakte die man zu Beginn fast immer über die Arbeit findet wird der Anfang für Anne sicher zur Bewährungsprobe. Rückkehrwahrscheinlichkeit: 30%.

bisher 12 Kommentare 16. Oktober 2007

Vorschau “Goodbye Deutschland!” am 09.10.07

Goodbye Deutschland - Die Auswanderer. Folge 38/II.
Donnerstag, 11. Oktober 2007, 20.15 Uhr auf VOX

Seit sechs Jahren lebt die Berliner Familie Jacobi in der Hartz IV-Falle. Fast 1.000 Bewerbungen hat Vater Thomas ins In- und Ausland verschickt. Nachdem die Familie vor einem halben Jahr auch noch Zuwachs bekommen hat, reicht das Geld für die mittlerweile fünfköpfige Familie kaum noch zum Leben. Umso mehr freut sich auch seine Frau Sabrina, als eine Schweizer Umzugsfirma ihrem Mann ein Jobangebot machte. Nach einigen Tagen Probe arbeiten war klar, dass die Jacobis diese Chance wahrnehmen werden.

Mit Hab und Gut geht es mit dem Auto in die Nähe von Zürich.
Im kleinen Örtchen Turbenthal will sich die Familie niederlassen. Für Tochter Charlene ist es noch unvorstellbar, alle ihre Freunde zurück zu lassen. Auch Mutter Sabrina hat keine Ahnung, was sie erwartet. Die Schweiz kennt sie bisher nur von Bildern. Im strömenden Regen erreicht Familie Jacobi ihre neue Heimat, doch die Drogerie, in der sie den Schlüssel ihrer Wohnung abholen sollen, ist bereits geschlossen…

Endlich wieder bei “Goodbye Deutschland!”: Familie Reimann.
Seit mehr als drei Jahren ein echter Texaner, ist der Hamburger Konny Reimann durchs Fernsehen so bekannt geworden, dass er sein Grundstück gegen unerwünschten Besuch abriegelt. Ehefrau Manuela und Tochter Janina bereiten sich mit Feuereifer auf den amerikanischen High-School-Traum vor: die Graduation - und haben dafür die Reimannsche Haushaltskasse geplündert…

Angst vor Jobverlust
Da Thorsten fürchtete, in Deutschland bald arbeitslos zu werden, hat er sich in seinem Lieblingsland Norwegen auf Jobsuche gemacht. Bereits nach wenigen Wochen war er erfolgreich und wird nun in den nächsten Tagen als Elektroinstallateur beginnen. Doch der 42-Jährige muss sein Leben in Tönsberg erst einmal alleine meistern. Seine Frau Anne und deren 14-jähriger Sohn Marvin bereiten in der alten Heimat Klein-Offenseth-Sparrieshoop den großen Umzug vor. Für die gelernte Altenpflegerin ist es nicht leicht, Deutschland zu verlassen, denn sie lässt hier drei Kinder aus erster Ehe zurück. Nur ihr jüngster Sohn Marvin wird sie nach Norwegen begleiten. Doch bis es soweit ist, fliegt sie für ein Wochenende zu ihrem Mann Thorsten nach Tönsberg, um gemeinsam mit ihm nach einem Haus zu suchen. Denn bis zum eigentlichen Umzug soll alles vorbereitet sein.

Kindheitstraum erfüllt
Die 31-jährige Sonja Körfer und der 38-jährige Alexander Berg aus Köln erfüllen sich ihren Kindheitstraum. Sie eröffnen in Tansania ein Sport- und Beach-Ressort. Sonja wollte schon immer im Ausland leben und ihr eigenes Hotel leiten. Alexander wünschte sich schon früh, mit Sport seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Bereits 2003 kauften die Reisekauffrau und der Diplomsportler ein knapp 50.000 Quadratmeter großes Grundstück in Pangani am Indischen Ozean. Mit dem Verdienst durch Promotionjobs, für die Sonja und Alexander jeweils die Hälfte des Jahres in Deutschland verbrachten, konnten sie bereits ein kleines Backpacker-Hotel mit Restaurant, Beachbar, Tauch- und Surfstation aufbauen. Dieses soll nun ausgebaut werden. Ihre Gäste schlafen zurzeit noch in Hauszelten. Geplant sind, drei Bungalows mit eigenem Bad bis Ende des Jahres fertig zu stellen. Das für den Ausbau benötigte Geld verdient Alexander seit diesem Jahr durch die Arbeit als Reiseleiter in Tansania. Grund genug für beide, den endgültigen Schritt zu wagen und Deutschland den Rücken zu kehren. Dann wird sich zeigen, ob sie allein durch den Gästebetrieb ihren Lebensunterhalt bestreiten können.

Quelle: vox.de

bisher 3 Kommentare 09. Oktober 2007




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